Versicherungskammer-Start-up hilft beim nachhaltigen Leben

Barbara Schick, (li.) stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Konzerns Versicherungskammer, und Jessica Schneider, CEO von uptodate Ventures GmbH.

Wie uptodate, das Corporate-Start-up des Konzerns Versicherungskammer, ein Ökosystem für das Leben zu Hause aufbaut – und was das dem größten öffentlichen Versicherer nützt. Doppelinterview mit Barbara Schick, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Konzerns Versicherungskammer, und Jessica Schneider, CEO von uptodate Ventures GmbH.

VWheute: Frau Schick, warum hat der Konzern Versicherungskammer ein eigenes Start-up gegründet?

Barbara Schick: Die Versicherungskammer ist in Bayern und Pfalz traditionell der größte Gebäudeversicherer. Aber in Zukunft wird es nicht mehr genügen, nur Versicherungsprodukte zu verkaufen. Deshalb bieten wir mit uptodate Mehrwerte für das Leben zu Hause, die über Versicherungen hinausgehen.

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VWheute: Frau Schneider, was tut uptodate für seinen Mutterkonzern?

Jessica Schneider: uptodate ist für den Konzern Versicherungskammer ein weiterer Baustein, damit das Leben unserer Kund*innen besser und sicherer wird – vom Ökostrom bis zu Wallboxen für E-Autos. Ein Highlight sind unsere sechs unterschiedlichen „Green Boxes“ mit nachhaltigen Markenprodukten von Kosmetik über Lebensmittel bis zu Küchenutensilien und Schreibwaren – die dazu inspirieren sollen, einfach nachhaltiger zu leben. uptodate versteht sich als Plattform, die innovative Produkte, Services und Apps für den Lebensalltag anbietet.

VWheute: Sie haben eine App entwickelt für mehr Nachhaltigkeit. Wie funktioniert die?

Jessica Schneider: Unser Flaggschiff-Produkt „Earnest“ ist die erfolgreichste Nachhaltigkeits-App in Deutschland: Inzwischen zählen wir über 500.000 Downloads. Earnest hilft auf vielerlei Art: zum Beispiel Verpackungsmüll vermeiden, sich gesünder und nachhaltiger ernähren, den Wasser-, Strom- und Gasverbrauch prüfen und senken. Das alles tut Earnest mit unserem „Edutainment“-Ansatz, einer Kombination aus „education“ und „entertainment“. Damit wollen wir Wissen unterhaltsam und spielerisch vermitteln.

Quelle: Unternehmen

VWheute: Wie profitiert die Versicherungskammer selbst von uptodate?

Barbara Schick: uptodate ist mit seinem digitalen Geschäftsmodell ein Inkubator für neue Technologien und Arbeitsweisen und ist Branchen-Pionier beim Aufbau eines alltagsrelevanten Ökosystems. Mit einem Start-up können wir Ideen deutlich schneller ausprobieren oder umsetzen. uptodate leistet einen erheblichen Innovationsschub für unseren Konzern und stärkt unser Image als kundenzentrierter Versicherer. Darüber hinaus erreichen wir potenzielle Mitarbeiter*innen, die sich sonst nicht bei einem Versicherer bewerben würden.

VWheute: Was haben Sie als Nächstes vor?

Jessica Schneider: Gerade bieten wir die Earnest-App auch anderen Unternehmen an, die sich nachhaltig ausrichten und das ihren Kund*innen und Mitarbeitenden anbieten möchten. Zudem sollen sich Nutzer*innen mit ähnlichen Interessen und Motivationen in der App vernetzen können.

Barbara Schick: Wichtig ist uns vor allem, dass wir unseren Kernwerten treu bleiben. Gestartet sind wir mit Nachhaltigkeit. Jetzt machen wir weiter mit Prävention und Sicherheit – so zum Beispiel mit Services, die Auskünfte über relevante Risiken geben und so für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa über die Radon-Belastung im individuellen Umfeld oder die Kriminalität am Wohnort oder mit einer digitalen Einkaufsliste für gesündere Ernährung.

Autor: VW-Redaktion

Interviewpartnerinnen: Jessica Schneider, ist CEO von uptodate Ventures GmbH, dem  Corporate-Start-up der Versicherungskammer Bayern. Das Unternehmen bietet eine Fülle von Angeboten und Diensten zum Thema Nachhaltigkeit an. Barbara Schick ist stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Versicherungskammer Bayern.

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