Rolf Mangold: „Es wird sich künftig eine hybride Maklerbetreuung etablieren“

Rolf Mangold, Vertriebsdirektor im Konzern Versicherungskammer, glaubt, dass Makler digital sehr gut aufgestellt sind. (Quelle: Versicherungskammer)

Wie kann die Maklerbetreuung der Zukunft aussehen? „Die Betreuung der Makler hat sich nicht zuletzt aufgrund der Pandemie verändert. Die ‚Nähe‘ zum Makler wird heute weniger in räumlicher Dimension als vielmehr in der schnellen Erreichbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit wahrgenommen“, konstatiert Rolf Mangold, Vertriebsdirektor im Konzern Versicherungskammer im Gespräch mit dem E-Vertriebsmagazin Der Vermittler.

VWheute: Was würden Sie sagen, worin sich das Maklermanagement der VKB von anderen unterscheidet? Was können Sie Maklern bieten, was andere nicht können?

Rolf Mangold: Die Versicherungskammer hat sich neben den traditionellen Vertriebswegen aktiv für das Maklergeschäft ausgesprochen. Wir verstehen uns als Partner der Makler, indem wir Versicherungslösungen für die Bedürfnisse aller Kundengruppen in den Geschäftsfeldern Leben, Kranken und Komposit entwickeln. Neben zeitgemäßen digitalen Schnittstellen bieten wir Maklern qualifizierte wie kompetente Beratung und Unterstützung durch persönliche Ansprechpartner.

Insbesondere im Maklermanagement Komposit bieten wir als öffentlicher Versicherer und Teil der S-Finanzgruppe Maklern Versicherungslösungen für Privat- und Gewerbekunden an. Unsere Expertise bzgl. Risikoberatung und Versicherung in Spezialsegmenten, wie z.B. Industrie, Landwirtschaft oder Kirchen/ Kommunen machen den Unterschied zu anderen Versicherern aus.

Den Maklermarkt Leben erschließen wir uns erst seit diesem Jahr. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir uns hier genauso gut etablierten werden wie im Maklermanagement Kranken und Komposit. Als Vollsortimenter können wir ein bedarfsgerechtes Produktangebot zur Verfügung stellen.

VWheute: Umfragen zeigen, dass vielen Maklern die vielen Funktionalitäten ihrer Maklerverwaltungsprogramme gar nicht bekannt ist. Welche Erfahrungen hat die VKB hierbei gemacht? Wie fit sind die Makler, die zu Ihnen kommen, in Sachen digitales Know-how und digitale Ausstattung?

Rolf Mangold: Diese Umfrageergebnisse können wir bestätigen. Wir erleben die gesamte Bandbreite, stellen pandemiebedingt aber eine deutlich höhere Bereitschaft fest, sich mit allen Funktionen oder digitalen Neuerungen zu befassen. So erleben wir das gesamte Spektrum an Know-how bei unseren Maklern, vom Neueinsteiger bis hin zum sehr technik-affinen Poweruser. Und ja, wir wünschen uns hier ein unbedingtes Dranbleiben und eine noch höhere Investitionsbereitschaft auf Partnerseite. Darüber hinaus stellen wir selbst auch eine zunehmende Bedeutung der Vergleichsprogramme im TAA-Prozess fest, weshalb wir uns in die am meisten genutzten Portale integrieren.

VWheute: Was die Betreuung angeht, umwerben die Maklerpools stark die Makler und versorgen Sie mit umfassendem Service und digitalem Know-how. Stehen Versicherer mit Maklerpools in einem Wettbewerb zueinander was die Betreuung angeht?

Rolf Mangold: Ganz im Gegenteil. Wir haben einen gemeinsamen „Kunden“ – den Makler. Anstatt Konkurrenzdenken gilt es gemeinsame Stärken herauszustellen und sich gegenseitig zu unterstützen, daher arbeiten wir Hand in Hand mit den Maklerpools, um einen möglichst reibungslosen Prozess für die Makler abzubilden. Wir sprechen also über ein Miteinander, nicht über einen Wettbewerb.

Die Fragen stellte VWheute-Redakteur David Gorr.

Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe des E-Vertriebsmagazins Der Vermittler.

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