Rockband Metallica verklagt Lloyd’s of London

Quelle: Free-Photos auf Pixabay

Die US-amerikanische Rockband Metallica hat vor dem Los Angeles Superior Court wegen angeblicher Vertragsverletzung und nicht näher bezeichneter Schadensersatzansprüche Klage gegen Lloyd’s of London eingereicht.

Laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders CBS Los Angeles habe die Band sechs Konzerte im April 2020 in Santiago de Chile wegen der coronabedingten Reisebeschränkungen verschieben müssen. Vor der Tour habe die Band eine Standardversicherung für „Annullierung, Abbruch und Nichterscheinen“ gekauft. Sie gelte laut Bericht für den Fall, dass ein Teil der Tour abgesagt oder verschoben wurde und sich die Band „rechtzeitig an (Lloyd’s) gewandt hat, um die versprochene und vernünftigerweise erwartete Deckung für ihre Verluste zu erhalten“.

Lloyd’s verweigerte jedoch unter Berufung auf den Ausschluss übertragbarer Krankheiten „jegliche Deckungspflicht aufgrund einer unangemessen restriktiven Auslegung der Police“. Zudem hieß es in einer Erklärung: „Lloyd’s ist keine Versicherungsgesellschaft, sie überwacht und reguliert einen Markt unabhängiger Versicherer. Aus diesem Grund haben wir keine Informationen zu bestimmten Richtlinien oder Gerichtsverfahren und sind in jedem Fall nicht befugt, sich zu Angelegenheiten in Rechtsstreitigkeiten zu äußern“.

Autor: VW-Redaktion

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