Trotz Absage: Eishockey-WM 2020 sorgt dank Versicherer für Gewinn

Quelle: Bild von Photo Mix auf Pixabay

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2020 in der Schweiz gehörte ebenfalls zu den Sportveranstaltungen, die im letzten Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel. Dennoch haben die Organisatoren damit einen Gewinn macht – dank der Versicherung.

Laut einem Bericht des Online-Magazins oe24 schließt das Organisationskomitee (OK) die WM mit einem Überschuss von rund 12,4 Mio. Euro ab. Dieser Betrag ging zur Hälfte an den Veranstalter Infront sowie den Schweizer Eishockey-Verband. Demnach schloss das OK im Vorfeld des Turniers eine Versicherung ab, welche die gemäß Budget vorhergesehenen Nettoumsätze schützt.

Diese Summe betrug rund 40 Mio. Franken (37,04 Mio. Euro), heißt es weiter. Nach Abzug der Rückerstattungen unter anderen an Sponsoren, Ticketkäufer und Hotels blieben nun die genannten Gelder für die Veranstalter übrig. Patrick Bloch, der Geschäftsführer (CEO) von Swiss Ice Hockey, betonte jedoch: “Es handelt sich nicht um einen Gewinn im eigentlichen Sinn, sondern um budgetierte Rechte, die wir versichert haben und nun zurückerstattet erhalten.”

Insgesamt habe die Ausfallversicherung das OK rund 350.000 Franken (rund 324.150 Euro) gekostet. Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) fordert von allen WM-Organisatoren einen entsprechenden Versicherungsschutz.

Autor: VW-Redaktion

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