Versicherer vermarkten Zahnzusatzpolicen sehr unterschiedlich

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Zahnzusatzversicherungen gehören für viele private Krankenversicherer mittlerweile zum Standardangebot. Allerdings setzen die Unternehmen bei der Vermarktung auf sehr unterschiedliche Strategien, wie eine aktuelle Analyse von Research Tool belegen will.

Demnach treten die markantesten Unterschiede der jeweiligen Marketingperformances im Bereich der Kommunikation hervor. Bei der Vielzahl an möglichen Maßnahmen zeigt sich manches Potenzial bei den Einzeldisziplinen. Social Media – und hier vor allem Facebook – zählt zum beliebtesten Kommunikationsmittel. Alle Anbieter sind zwar in den Social Media präsent.

Dennoch treten deutliche Unterschiede hinsichtlich der einzelnen Performances hervor – zwischen einem und 39 relevante Beiträge in Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube wurden innerhalb von zwölf Monaten eingestellt. Ergo und Hanse Merkur posten die meisten Beiträge in Facebook, Maxcare ist verstärkt auf Instagram aktiv.

Quelle: Research Tools

Sieben Anbieter kommunizieren entsprechende Produktdetails noch ganz klassisch über Flyer oder Prospekte. Ebenso viele setzen auf mediale Kommunikation, wobei ein beträchtlicher Teil der beachtlichen 100 Mio. Euro an Werbeausgaben in TV-Spots von Ergo und Maxcare fließt.

Um ihre Suchmaschinenpräsenz zu verbessern, setzen sechs Anbieter auf Paid Search. Denn über die organische Suche schaffen es nur wenige Versicherer auf die erste Ergebnisseite. Im Bereich PR veröffentlichen lediglich vier der zehn Versicherer Pressemitteilungen zum Thema. Dies steht im Kontrast zum Medieninteresse, das mit insgesamt 228 Pressemeldungen innerhalb eines Jahres in Bezug auf die analysierten Versicherer durchaus gegeben ist.  

Sehr unterschiedlich sind laut Analyse immerhin auch bei den Deckungssummen: Diese reichen bei den zehn analysierten Anbietern von Zahnzusatzpolicen im ersten Jahr von 250 bis 1.500 Euro. Dabei fährt aber kein Anbieter eine stringente Niedrig- beziehungsweise Hochpreispolitik fährt. Sieben Versicherer präsentieren sich in mindestens einem Profil als günstigster Anbieter. Die jeweils teuersten Beiträge verteilen sich ebenfalls auf sieben Anbieter.

Autor: VW-Redaktion

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