Rittger wechselt von Coalition zur Stoïk
Vanessa Rittger wechselt zu Stoïk. Bildquelle: Stoïk
Der Cyberversicherer Stoïk verstärkt sein deutsches Geschäft mit Vanessa Rittger. Die Spezialistin kommt vom Assekuradeur Coalition. Bei Stoïk übernimmt sie die Position als Head of Sales Underwriting.
In ihrer neuen Rolle tritt Rittger in die Führungsebene des 20-köpfigen Vertriebsteams bei Stoïk ein. Sie soll die Betreuung der Maklerpartner in Deutschland ausbauen. Der Fokus liegt auf dem deutschen Mittelstand, in dem Stoïk eine führende Position im Segment Cyberversicherung für Gewerbe- und Industrieunternehmen erlangt hat.
Bei Coalition war Rittger am Aufbau des Deutschlandgeschäfts beteiligt. Zuvor leitete sie das Key-Account-Team bei Cogitanda und sammelte bei der Allianz fundierte Erfahrung als Account-Managerin im Industrie- und Firmenkundengeschäft.
Stoïk schloss 2025 nach eigenen Angaben mit einem Wachstum von mehr als 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Genaue Zahlen werden nicht genannt. Im Januar 2026 kündigte das Haus eine Series-C-Finanzierung über 20 Mio. Euro an. Angeführt wurde die Runde von der französischen Investmentgesellschaft Impala, die sich erstmals als Geldgeber bei dem französischen Assekuradeur engagiert.
Strategisch will Stoïk mit dem neuen Geld vor allem seine technologische Plattform ausbauen. „Das neue Kapital hilft uns, einen Ansatz zu skalieren, der sich heute bereits bewährt, und gleichzeitig gezielt in eigene KI-Agenten zu investieren, die im Zentrum unserer Präventions-, Detection- und Incident-Response-Fähigkeiten stehen“, erklärte CEO Jules Veyrat.
Gerade im deutschen Markt sieht Stoïk wachsenden Handlungsdruck. Hier sehe man, „wie systemische Abhängigkeiten – Cloud, Identitäten, Dienstleister – klassische Sicherheitskonzepte überholen“, wird Franziska Geier, verantwortlich für das Geschäft in Deutschland und Österreich, in der Mitteilung zitiert. Es gehe deshalb künftig nicht mehr nur darum, reinen Versicherungsschutz zu liefern, sondern operative Sicherheitswirkung im Alltag – mit Präventions- und Reaktionsstrukturen, die im Ernstfall sofort verfügbar seien, so der Ansatz.
Autor: VW-Redaktion
