Chubb-Chef Evan Greenberg geht mit Rückenwind in den Jahresendspurt
Evan G. Greenberg, CEO von Chubb. Quelle: Chubb.
Das Versicherungsunternehmen Chubb verzeichnete einen Gewinnanstieg im dritten Quartal. Getrieben wurden die versicherungstechnischen Gewinne in Höhe von zwei Mrd. US-Dollar durch das Schaden- und Unfallversicherungssegment sowie höhere Renditen auf der Kapitalanlageseite. Die Schaden-Kosten-Quote beläuft sich auf 83,4 Prozent.
Chubb Limited meldete für das am 30. September 2024 zu Ende gegangene Quartal einen Nettogewinn von 2,32 Mrd. Dollar und ein operatives Kernergebnis von 2,33 Mrd. Dollar. Der Buchwert je Aktie und der materielle Buchwert je Aktie stiegen seit dem 30. Juni 2024 um 8,0 Dollar bzw. 12,8 Dollar und liegen nun bei 163,16 Dollar bzw. 102,67 Dollar.
Der Buchwert wurde durch realisierte und nicht realisierte Nettogewinne nach Steuern in Höhe von 3,53 Mrd. Dollar im Anlageportfolio des Unternehmens sowie durch Währungsgewinne in Höhe von 344 Mio. Dollar positiv beeinflusst.
In den neun Monaten bis zum 30. September 2024 belief sich der Nettogewinn auf 6,70 Milliarden US-Dollar und das operative Kernergebnis auf 6,75 Milliarden US-Dollar. Der Buchwert je Aktie und der materielle Buchwert je Aktie stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2023 um 11,1 Prozent bzw. 16,7 Prozent.
Die weltweiten gebuchten Nettoprämien in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen in dem am 30. September zu Ende gegangenen Quartal um 7,6 Prozent auf 10,9 Mrd. Dollar, was auf ein Prämienwachstum von 8,1 Prozent im gewerblichen und 9,4 Prozent im privaten Bereich zurückzuführen ist. Die Lebensversicherungsprämien stiegen von 1,45 Mrd. Dollar auf 1,55 Mrd. Dollar.
„Die Bedingungen für das Underwriting in der gewerblichen Schaden- und Unfallversicherung sind weltweit, einschließlich Nordamerika, abgesehen von den Finanzsparten, sowohl in der Sach- als auch in der Haftpflichtversicherung günstig“, erklärt CEO Evan Greenberg.
„In der Tat haben sich unsere Preise für Sach- und Haftpflichtversicherungen in Nordamerika, angeführt von den Tarifen, gegenüber dem Vorquartal verbessert, und die Preise liegen über der Schadenskosteninflation. In unserem Privatkundengeschäft sind die Zeichnungs- und Wachstumsbedingungen attraktiv, und wir konnten sowohl unser nordamerikanisches Geschäft mit vermögenden Privatkunden als auch unser internationales Privatkundengeschäft in konstanten Dollars im zweistelligen Bereich steigern.“
Autor: VW-Redaktion
