Sebastian Grabmeier: „Im Plattformgeschäft sind wir wieder auf Kurs“

Sebastian Grabmeier, Chief Executive Officer JDC Quelle: JDC

Der Wiesbadener Finanzdienstleister JDC sieht sich nach den Turbulenzen im letzten Jahr auf dem richtigen Weg nach vorne. CEO Sebastian Grabmeier sieht gute Chancen, im Plattformgeschäft über 20 Prozent zu wachsen.

Der Umsatz im ersten Halbjahr 2023 stieg um 4,5 Prozent auf 84,6 Mio. Euro (HJ 2022: 81,0 Mio. Euro). Vor allem der Geschäftsbereich Advisortech legte im ersten Halbjahr um 11,2 Prozent auf 75,0 Mio. Euro zu. Der Advisortech Bereich erzielte im zweiten Quartal ein Wachstum von rund 17 Prozent im Umsatz und rund 35 Prozent im EBITDA. „Der Motor der JDC Group läuft“, heißt es aus dem Unternehmen.

Demgegenüber verzeichnete JDC im Geschäftsbereich Advisory einen deutlichen Umsatzeinbruch von rund zwölf Prozent auf rund 15,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der JDC Group stieg im gleichen Zeitraum um rund sechs Prozent auf 5,1 Mio. Euro (HJ 2022: 5,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 2,7 Prozent auf 1,63 Mio. Euro nach 1,58 Mio. Euro im Vergleichszeitraum.

Quelle: JDC Group

„Es wird uns zudem gelingen, das Bancassurance-Geschäft weiterzutreiben und weitere Großkunden zu gewinnen. Aber auch abseits der Zahlen freut es mich, mit unserem ESG-Bericht zu zeigen, dass die JDC-Aktie auch aus Umweltschutz-, sozialen oder Governance-Gesichtspunkten heraus ein äußerst attraktives Investment ist. Das sind Faktoren, die gerade für unsere institutionellen Aktionäre immer wichtiger werden“, so Grabmeier.

Der Bereich Advisory indes kämpfe mit den Nachwirkungen des Krisenumfelds. JDC rechnet für das zweite Halbjahr mit einer Erholung. Die Marke von einer Milliarde Jahresnettoprämie im Versicherungsbestand wollen die Wiesbadener schneller erreichen, als es zu Jahresbeginn absehbar war.

Autor: VW-Redaktion

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