Allianz-Vorstand Bahr fordert Babypause für Manager

Quelle: Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist auch bei Führungskräften nicht alltäglich. Allerdings müsse auch eine Elternzeit für Manager „möglich sein“, fordert Allianz-Vorstand Daniel Bahr.

„Wir brauchen mehr Flexibilität und Akzeptanz, dass auch Spitzenkräfte in Unternehmen und Politik Familie und Beruf miteinander vereinbaren können“, fordert der frühere FDP-Politiker und ehemalige Bundesgesundheitsminister im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital.

Der Grund:  Vorstandsmitglieder börsennotierter Unternehmen gelten nicht als Angestellte und haben daher auch keinen Anspruch auf Mutterschutz und Elternzeit. Wollen sie zur Geburt eines Kindes eine Auszeit vom Job nehmen, müssen sie ihr Amt niederlegen und haben anschließend auch kein Rückkehrrecht in den alten Job, berichtet das Blatt.

Bahr sieht in einer solchen Babypause die Möglichkeit, in seinem heutigen Leben als Manager mehr Zeit für die Familie zu haben und das Privatleben besser vor der Öffentlichkeit schützen zu können, so das Capital weiter.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Sicher ein berechtigter Punkt, aber nun sind ja wirklich nur ein Bruchteil der Manager Vorstände und werden dafür auf andere Weise entschädigt…da gibt es doch sicher Möglichkeiten in Form von Stundenkonten? Das Organ muss ja durchgehend besetzt sein…

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