Weltmeisterin Malaika Mihambo: „Die Inter ist ein super Partner“

So sieht eine Weltmeisterin im Urlaub (Thailand) nach der Goldmedaille aus. Malaika Mihambo, Bild von Inter

Vor wenigen Tagen holte Malaika Mihambo mit phänomenalen 7.30 Meter im Weitsprung in Doha/Katar WM-Gold für Deutschland. Danach flog sie direkt nach Thailand, um sich vier Wochen aktiv zu erholen. Natürlich hat es sich ihr Partner, die Inter Versicherungsgruppe aus Mannheim, nicht nehmen lassen, ihr persönlich zum WM-Gold zu gratulieren. Dabei erzählt die Leichtathletin exklusiv, wie sie die WM erlebt hat, wie wichtig ihr eine gesunde Lebensweise ist und welche neuen Erfahrungen sie in Thailand sammeln möchte. Ein Interview und Fotos der Inter mit der Weltmeisterin Mihambo, das sie VWheute dankenswerterweise zur Verfügung stellte.

Malaika, herzlichen Glückwunsch! Sie haben bewiesen, dass Sie zu den ganz Großen gehören: Ein unglaublicher Sprung, 7,30 Meter, der weiteste seit 15 Jahren – Weltmeisterin! Haben Sie das alles schon realisiert?

Noch nicht so richtig. Es sind eigentlich zwei Kracher auf einmal, die ich gerade versuche zu realisieren…einmal Weltmeisterin werden… und dann noch 7.30 Meter springen, das ist noch so weit weg, irgendwie so surreal, das ist schon heftig. Gleichzeitig freue ich mich einfach, bin dankbar, stolz und zufrieden mit dem Fortschritt, den ich gemacht habe.

Ihre sportlichen Fähigkeiten sind immens. Wie wichtig ist Ihre mentale Stärke, um Ihr Riesenpotential wie heute genau auf den Punkt abzurufen?

Die mentale Stärke ist eines der Dinge, die mich auszeichnen und gerade im Sport ist das entscheidend, weil man auch mal in Situationen kommt, wo es schwierig oder gar brenzlig ist – so wie am Sonntag beim Wettkampf. Ich lag nach einem schlechten und einem ungültigen Sprung auf dem 7. Platz und hatte nur noch einen Versuch, um in die Top 8 zu kommen und weiter im Wettkampf dabei zu sein. Das muss man dann einfach ausblenden – oder eben ummünzen, um daraus noch weitere Kraft zu ziehen und dann eben auch einen Sprung von 7 Meter 30 zu machen.







Malaika Mihambo im Urlaub in Thailand, direkt nach dem WM-Gewinn in Doha. Quelle: Inter

Inwieweit hat Ihr Umfeld zu Ihrem Erfolg beigetragen? Stimmt es, dass auch Ihre Mutter in Doha dabei war?

Ja, meine Mutter war in Doha dabei. Das Umfeld ist natürlich sehr wichtig. Ich weiß, dass ich von so vielen Menschen Rückhalt bekomme, sei es im Privaten als auch im Sport. Es gibt so viele Menschen, die für mich da sind, die mich nicht nur als Sportlerin sondern auch als Mensch wertschätzen. Ich bin sehr dankbar, diese Menschen in meinem Leben haben zu dürfen.

Apropos Doha: Welche Eindrücke haben Sie insgesamt gewonnen?

Doha war für mich ein sehr interessantes Erlebnis. Ich habe es noch nicht ganz verarbeiten und einordnen können. Es war sehr interessant zu sehen, wie da so eine moderne Stadt einfach aus dem Nichts in der Wüste hochgezogen wird. Wir waren wirklich in einer City…nur Hochhäuser, so hab ich noch nirgendwo gewohnt. Bei mir zuhause hat man immer viel Natur. Das mag ich lieber. Auch völlig konträr zu uns ist der Umgang mit Klimaanlagen. Alles ist stark klimatisiert. Da wird sogar bei stehenden Autos die Klimaanlage aufgedreht.



Malaika Mihambo im Urlaub in Thailand, direkt nach dem WM-Gewinn in Doha. Quelle: Inter

Konnten Sie auch abseits der Wettkämpfe einmal in das Leben vor Ort eintauchen?

Leider nein. Das ist immer schwierig vorm Wettkampf. Ich nutze die Zeit vom Wettkampf, um mich vorzubereiten, mich zu fokussieren und vermeide Risiken. Sightseeing wird eigentlich meistens danach gemacht.



Malaika Mihambo im Urlaub in Thailand, direkt nach dem WM-Gewinn in Doha. Quelle: Inter

Bilder und Interview: Inter Versicherung

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