Axa Deutschland baut Vorstand um
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Bei der Axa Deutschland stehen zum Jahreswechsel personelle und strukturelle Veränderungen im Vorstand an. Karsten Dietrich (43) und Stephanie Peterson (42) verlassen das Unternehmen Ende des Jahres. Über die Beweggründe für das Ausscheiden der beiden Führungskräfte macht der Versicherer keine Angaben. CEO Thilo Schumacher betont über eine Mitteilung in den sozialen Medien den Plan, „die Verantwortlichkeiten so auszurichten, dass wir unseren Wachstumskurs konsequent fortsetzen.“
Im Zuge des Doppelabgangs ordnet der Konzern die Zuständigkeiten im Vorstand neu. Das bisher von Peterson geleitete Ressort Customer Management geht zum 1. Januar 2027 in die Hände von Daniela-Carina Pohl über. Die 41-Jährige, seit Oktober 2024 als Vorständin für Operations tätig, übernimmt den Bereich zusätzlich und führt künftig das neu zugeschnittene Ressort Customer Experience & Operations.
Peterson arbeitete seit 2021 als Chief Customer Officer für Axa Deutschland und blickt auf Stationen beim Sportartikelhersteller Adidas sowie dessen Tochterunternehmen Runtastic zurück.
Eine Umstrukturierung erfährt das bislang von Karsten Dietrich geführte Ressort Personenversicherung: Es wird künftig in die zwei eigenständigen Bereiche Krankenversicherung und Lebensversicherung unterteilt. Dietrich war vor seinem Wechsel zu Axa 2022 als Bereichsleiter KV-Mathematik bei der Signal Iduna tätig. Wohin es ihn und Peterson zieht, ist nicht bekannt. Warum sie gehen auch nicht. Schumacher schreibt über LinkedIn, dass sich beide entschieden hätten, Axa zu verlassen.
Neu in das Vorstandsgremium zieht Meike Herbers-Müller ein. Die 39-jährige Managerin übernimmt ab 2027 die Zuständigkeit für das Ressort Krankenversicherung. Herbers-Müller ist seit 2015 im Konzern tätig und leitet aktuell als Tribe Lead – Health Offer das Produktmanagement der Krankensparte. Die Leitung des neu geschaffenen Ressorts Lebensversicherung steht noch nicht fest.
Mit der Aufspaltung des Personenversicherungsgeschäfts reagiert der Versicherungskonzern auf unterschiedliche Marktbedingungen und regulatorische Weichenstellungen. Schumacher betont, dass die veränderte Struktur ein Bekenntnis zu den Wachstumszielen des Hauses sei. Kranken- und Lebensversicherung stünden vor unterschiedlichen „Herausforderungen und Möglichkeiten“. Die Zusammenführung der Kundenschnittstellen in Customer Experience & Operations sei ebenfalls ein logischer Schritt.
Autor: VW-Redaktion
