SHB geht in Polen und dem Baltikum auf Kundenfang

Die SHB expandiert nach Polen (Quelle: Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay) und ins Baltikum (Quelle: Bild von Makalu auf Pixabay).

Die SHB Versicherung erweitert ihr Betätigungsfeld in Osteuropa. Künftig bieten die Rheinländer eine Schlechtwetterversicherung für Reisen aus Polen und dem Baltikum in den Mittelmeerraum an. Dafür kooperiert der Versicherer mit einem Insurtech aus Stuttgart.

Bereits im März 2023 erfolgte der Markteintritt in Polen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Nun sollen auch die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen hinzukommen. SHB arbeitet hier mit Climatica zusammen. Das Stuttgarter Start-up unterstützt Unternehmen aus klimasensiblen Branchen dabei, Geschäftsrisiken zu mindern, indem es für Schäden und Verluste entschädigt, die durch ungünstige Wetterbedingungen verursacht werden.

Der Fokus liegt auf einer parametrischen Technologie, die extreme Wetterereignisse identifiziere und dem Versicherungsnehmer vollständig automatisch die versicherte Entschädigung innerhalb von kurzer Zeit nach dem Ereignis ausbezahlen soll. Die Entschädigung bei einem Schlechtwetterereignis solle nicht von einer menschlichen Entscheidung im Leistungsprozess abhängen.

Das automatisierte System von Climatica überwache die Wetterbedingungen auf der Grundlage von Daten, die von einem externen Wetterdatendienstleister bereitgestellt werden. Die Versicherten sollen somit noch im Urlaub ihre Entschädigung unmittelbar nach einem versicherten Wetterereignis erhalten, ohne Dokumente einzureichen oder auf die Entscheidung des Versicherers warten zu müssen, heißt es weiter.

Autor: VW-Redaktion

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