Itzehoer verbucht deutlichen Gewinneinbruch

Konzernsitz der Itzehoer. Quelle: Itzehoer Versicherung

Kurz nach Jahresbeginn zieht die Itzehoer traditionell als einer der ersten deutschen Versicherer eine erste vorläufige Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr. Das Unternehmen aus Schleswig-Holstein schloss 2022 mit einem Beitragszuwachs von elf Mio. Euro auf 655 Mio. ab.

Allein in der Kfz-Versicherung stieg der Bestand um 40.000 Policen auf rund 1,5 Millionen versicherte Fahrzeuge. Gleichzeitig stieg der Schadenaufwand um 26 Mio. Euro auf insgesamt 447 Mio. Euro erwartungsgemäß wieder. „Ein Zeichen dafür, dass sich die Mobilität und die Reisefreudigkeit nach den großen Pandemierestriktionen wieder normalisieren“, kommentiert Vorstandschef Uwe Ludka. Dennoch sei laut Versicherer ein Schadenaufwand von zehn Mio. Euro – vor allem im Gebäude- und Kfz-Bereich – für die Winterstürme mehr als üblicherweise zu erwarten sei.

Das Eigenkapital ist um 4,6 Prozent auf 250 Mio. Euro gestiegen, der Jahresüberschuss beläuft sich auf 10,3 Mio. Euro und liegt damit unterhalb des Vorjahres mit 16 Mio. Euro. „Wir konnten unsere Vertragsbestände ausbauen, haben unsere Ertragsziele erreicht und unsere Arbeitsplätze gesichert“, kommentiert Ludka die Bilanzzahlen. Dennoch habe der Versicherer die „ursprünglich kalkulierten Umsatzziele absenken“ müssen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 prognostiziert der Konzern eine im Marktvergleich überdurchschnittlich hohe Bestandssteigerung im Kfz-Bereich von rund fünf Prozent. Daraus resultiere ein Beitragswachstum von vier Prozent. Das Eigenkapital soll im Jahr 2023 um rund vier Prozent auf 260 Mio. Euro steigen.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Ich finde es beeindruckend wie schnell das Eigenkapital gestiegen ist. Hat das Unternehmen denn einen guten Versicherungsexperte? Das würde mich interessieren.

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