Unisex-Tarif beflügelt Geschäft der Alten Oldenburger

Der Vorstand der Alten Oldenburger. Quelle: Alte Oldenburger

Die Alte Oldenburger Krankenversicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem vom Online-Vertrieb profitiert. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass der klassische Vertriebsweg in Form eines persönlichen Beratungsgesprächs verstärkt abgelöst oder ergänzt wird durch digitale Kommunikationswege“, konstatiert Vorstandschef Manfred Schnieders. Die Bilanzzahlen für 2021 im Überblick.

So stiegen die Beitragseinnahmen nach eigenen Angaben um 3,9 Prozent auf 262,7 Mio. Euro. Der Rohüberschuss beläuft sich auf 43,9 Mio. Euro. 93,1 Prozent davon soll in Form von Beitragslimitierungen und Beitragsrückerstattungen an die Versicherten zurückfließen. Der Kapitalanlagebestand stieg zudem im gleichen Zeitraum auf 2,2 Mrd. Euro.

Bei der Provinzial Krankenversicherung waren zum Jahresende 170.463 Personen versichert, davon 155.710 in der Zusatzversicherung und 14.753 in der Vollversicherung. Die Beitragseinnahmen stiegen im Geschäftsjahr 2021 um 10,2 Prozent auf ein Volumen von 94,0 Mio. Euro. Insgesamt erreicht die Provinzial Krankenversicherung einen Bruttoüberschuss von 17,9 Mio. Euro. Der Kapitalanlagebestand des Unternehmens hat sich im Jahr 2021 um 69 Mio. Euro auf 579,2 Mio. Euro erhöht.

Autor: VW-Redaktion

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