Neue Trägerstruktur für die ÖSA Versicherungen

Magdeburg, Sitz der ÖSA. Quelle:; Bild von Till Voigt auf Pixabay

Die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) erhalten zum 1. Januar 2020 eine neue Trägerstruktur. Demnach wird die VGH künftig alleiniger Träger des öffentlichen Versicherers in Sachsen-Anhalt.

Bisher waren die Trägeranteile wie folgt verteilt: 50 Prozent hielt der Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt (SBV), 35 Prozent die VGH sowie 15 Prozent die Öffentliche Versicherung Braunschweig. Die ÖSA besteht aus der Öffentlichen Feuerversicherung Sachsen-Anhalt und der Öffentlichen Lebensversicherung Sachsen-Anhalt. Allerdings hatte der SBV im Frühjahr angekündigt, seine Anteile an der ÖSA abgeben zu wollen.

Für Mitarbeiter und Kunden der ÖSA soll sich Unternehmensangaben zufolge nichts ändern: Das Magdeburger Unternehmen bleibt erhalten, alle Arbeitsplätze der mehr als 320 Mitarbeiter und Auszubildenden sind gesichert, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zudem sollen die Sparkassen neben den ÖSA-Agenturen ein wichtiger Vertriebspartner für die Versicherungsprodukte der ÖSA bleiben.

„Nach der Entscheidung der Sparkassen, die Trägeranteile auf die VGH zu übertragen, ist diese Lösung die beste für die ÖSA. Wir sind überzeugt, dass die neue Trägerstruktur den Verbund öffentlicher Versicherer im nordostdeutschen Raum stärkt und zur exzellenten Entwicklung der ÖSA im Markt beitragen wird“, kommentiert Peter Ahlgrim, Vorstandsvorsitzender der ÖSA.

„Die ÖSA ist ein wirtschaftlich gesundes, leistungsstarkes und zukunftsfähiges Unternehmen, das im öffentlich-rechtlichen Verbund der VGH eine wichtige Rolle spielt. Diese Verbindung wollen wir stabilisieren und langfristig absichern“, ergänzt VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten.

Autor: VW-Redaktion

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