BDVM verteidigt Provisionspläne, kritisiert Rückversicherer und sieht Konsolidierungswelle gelassen

Der Maklerverband BDVM will sich trotz massiven Gegenwinds weiterhin für eine niedrigere Abschlussprovisionen im Versicherungsvertrieb einsetzen, einhergehend mit einer höheren laufenden Vergütung. Für den Vorschlag habe man „eine Menge Unmut erfahren, aber auch sehr viel Zuspruch“, sagte BDVM-Präsident Thomas Billerbeck vor Pressevertretern in Hamburg. Die Konsolidierungswelle im Maklermarkt verfolgt Billerbeck kritisch. In der Industrieversicherung vermag BDVM-Vizepräsident Thomas Haukje kein Ende des harten Markts zu erkennen – und teilte entsprechend hart gegen die Rückversicherer aus. Besorgt zeigte sich Haukje zudem über die „dramatische Personalknappheit“ bei den Versicherern.

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BDVM: „Die alte BSV ist nicht mehr zur Absicherung geeignet“

Lange hatte der BDVM versucht, auch in schwierigen Zeiten ein Stück Normalität beizubehalten und die traditionelle Jahrespressekonferenz wie üblich als einen Ort der persönlichen Begegnung und des offenen Gedankenaustauschs zu gestalten – als dann aber der zweite Lockdown verkündet wurde, war klar, dass auch dieser traditionsreiche Verband ins Internet ausweichen und stattdessen ein Zoom-Meeting veranstalten muss. Zumindest die Vermittlung von Fakten und Plänen und der Austausch von Meinungen und Fragen konnte so gerettet werden.

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