S&P-Analyse: Europäische Versicherer bleiben robust – sofern große Naturkatastrophen ausbleiben

Europas Erst- und Rückversicherer starten aus einer Position der Stärke in das Jahr 2026. Zu dieser Einschätzung kommen die Marktbeobachter Volker Kudszus und Johannes Bender von der Ratingagentur S&P. Demnach kann die Branche auf dicke Kapitalpolster und stabile Ratings bauen – allerdings dürfte die Zeit der hohen Margen vorerst vorbei sein, wie Kudszus mit Blick auf die großen europäischen Rückversicherer konstatierte. Auch im Falle großer Naturkatastrophen könnte die solide Lage der Gesellschaften erschüttert werden, so die Befürchtung.

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Versicherer outperformen den Rest der bröckelnden Wirtschaft

Zunehmend schwierige Aussichten für die Wirtschaft und Kreditqualität in Europa. Die Gründe für den Niedergang sind die rasche Verschlechterung der globalen makroökonomischen Bedingungen, die zu hohe Inflation und große Marktvolatilität. Hinzu kommt geopolitische Unsicherheit und die anhaltenden COVID-19-Sperren in China. Die Versicherungswelt steht allerdings wie ein Fels in der Brandung.

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