SFCR-Berichte: Stark steigende Eigenmittel führen zu einem Sprung in der Bedeckung

Die deutsche Schaden- und Unfallversicherungsbranche hat zum 31. Dezember 2025 kräftig bei den Eigenmitteln zugelegt und ihre Bedeckungsquote von 262 Prozent auf 275 Prozent gesteigert, berichtet Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuare haben die SFCR-Berichte von 157 Versicherern nach ihrer Veröffentlichung am 8. April 2026 unter die Lupe genommen.

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SFCR: Österreich schlägt Deutschland

Die Aktuare von Meyerthole Siems Kohlruss haben die Berichte über die Solvabilität und Finanzlage von 26 Schaden- und Unfallversicherern mit Sitz in Österreich ausgewertet. Die Erkenntnis fasst Beraterin Lena Porschen zusammen: „Mit einer Bedeckung von 296 Prozent zum 31. Dezember 2024 sind die Kompositversicherer aus Österreich wohl der Primus in der europäischen Union und erheblich besser aufgestellt als ihre deutschen Nachbarn.“ Hierzulande liegt die Quote bei 262 Prozent.

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SFCR-Berichtsanalyse: Diskontierungseffekt aus dem Zinsanstieg übersteigt eingerechnete Inflation deutlich

"Erstmals seit der Einführung des neuen Aufsichtsregimes im Jahr 2016 sind sowohl die Eigenmittel als auch die Kapitalanforderungen rückläufig", sagt Andreas Meyerthole, Geschäftsführer der aktuariellen Beratungsfirma Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Weiterhin sind Versicherungsvereine deutlich besser kapitalisiert als Aktiengesellschaften.

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