Seeversicherer fürchten „sich verkleinernde Welt“ und fordern modernen Brandschutz auf Schiffen

Kriegsrisiken, Sanktionen, Handelsembargos und Havarien haben tiefe Spuren im Seeversicherungsmarkt hinterlassen. Auf dem 150. Jahrestag der International Union of Marine Insurance (IUMI) in Berlin konstatierte IUMI-Präsident Frédéric Denèfle, dass der Globalisierungsprozess zu Ende gegangen sei. Die daraus folgende Verringerung der Schifffahrt werde die weltweiten Erträge aus der Transportversicherung schmälern, gab sich Denèfle besorgt. Der Versichererverband GDV beklagte auf der Konferenz hohe Schäden durch unzureichenden Brandschutz auf Containerschiffen.  

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Weitere Forderung gegen Suez-Kanal-Blockierer Evergreen

Das Containerschiff „Evergiven“ der Reederei „Evergreen“ blockierte im Jahr 2021 den Suezkanal. Dadurch wurde eine Lebensader des Handels blockiert, durch die etwa zehn Prozent des Welthandels laufen. Nachdem bereits Ägypten den Reeder verklagte, folgt nun ein großer Schiffskonzern.

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IUMI: Seeversicherer rüsten sich für schwere Zeiten

„Der wachsende Klimanotstand, der zunehmende Protektionismus und das Aufkommen von Daten und Technologie als Motor für enorme Veränderungen in allen Sektoren haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Welt, den internationalen Handel und damit auch auf uns als Seeversicherungsbranche", erklärte Richard Turner, Präsident der International Union of Marine Insurance, im Rahmen der laufenden Jahreskonferenz in Chicago. 2021 liefen die Geschäfte dennoch gut. Die Prämien sind um 6,4 Prozent auf 33 Mrd. US-Dollar gestiegen.

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