Neue Runde bei der PEPP-Reform – GDV reagiert erleichtert

Wird das noch etwas mit dem „Pan-European Personal Pension Product“, kurz PEPP? Nachdem die EU-Kommission im vergangenen November ihre Reformpläne vorgelegt hat, wie sie das länderübergreifende Altersvorsorgeprodukt endlich zum Durchbruch verhelfen will, hat nun der Europäische Rat seine Ideen präsentiert. Demnach stimmt der Rat mit der Kommission darin überein, den Kostendeckel von maximal einem Prozent aufzuheben. Zudem soll PEPP wie geplant auch ohne Beratung angeboten werden dürfen. Die deutsche Versicherungswirtschaft hat den Verhandlungsstandpunkt des Rates begrüßt. Moritz Schumann vom Branchenverband GDV sprach gegenüber VWheute von einem „wichtigen Signal“ – zwei Chancen lasse der Rat allerdings ungenutzt, wie Schumann monierte.

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„Grenzen der Freiwilligkeit erreicht“: GDV fordert bAV-Basisprodukt und automatische Betriebsrente

Mit einem schlanken bAV-Basisprodukt will die Versicherungswirtschaft insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Altersversorgung (bAV) erleichtern. Das Konzept des Branchenverbands GDV setzt auf einen Opt-out-Mechanismus, weniger Bürokratie und reduzierte Garantien, wie sich bei einem Pressegespräch zeigte. „Wir haben gerade ein echt seltenes Zeitfenster“, betont Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV, in Berlin. Zudem ist der Verband darum bemüht, Haftungsfragen und Hürden beim Arbeitgeberwechsel zu beseitigen.

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Moritz Schumann zur Altersvorsorgereform: „Beratung ist wichtig, aber sie sollte eine Option sein, nicht die einzige Eintrittskarte“

Die pAV-Reform soll das einlösen, was viele Menschen seit Jahren von der privaten Altersvorsorge erwarten. Sie soll einfacher, verständlicher und digital zugänglich werden. Geplant ist deshalb bewusst ein schlankes, kostengebremstes und staatlich reguliertes Angebot – ein Standardprodukt, schreibt Moritz Schumann, stellvertretender GDV-Hauptgeschäftsführer, im Gastbeitrag für VWheute. „Ob dieses in der Praxis angenommen wird, hängt letztlich davon ab, wie niedrig die Einstiegshürden tatsächlich sind und ob das Standardprodukt wirklich ohne unnötige Hürden online abschließbar ist.“

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BVI-Chef Richter geht Lebensversicherer an: „Mit dieser Art von Sicherheit machen Sie mit Sicherheit Verlust“

Moritz Schumann vom Versichererverband GDV und Thomas Richter vom Fondsverband BVI laufen sich dieser Tage häufiger über den Weg – erst am Montag vertraten beide die Interessen ihrer Branchen bei der Anhörung im Finanzausschuss, tags darauf diskutierten sie in Berlin bei einer Fachveranstaltung darüber, was denn nun von den Plänen der Bundesregierung bei der Altersvorsorge-Reform zu halten ist. Es kam eine lebhafte Debatte heraus, die die Kluft zwischen Versicherer und Fondsbranche offen legte.

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Bundeskabinett beschließt erste Stufe der Rentenreform – GDV beklagt fehlende Generationengerechtigkeit

Die Bundesregierung hat ihre ersten Renten-Vorhaben auf den Weg gebracht. Der Kabinettsbeschluss sieht im Kern vor, das gesetzliche Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent festzuschreiben und die sogenannte Mütterrente auszuweiten. Generationengerecht sei beides nicht, moniert Moritz Schumann vom Gesamtverband der Versicherer (GDV).

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Moritz Schumann: „Die Kommission muss endlich aufwachen“

Die Europäische Kommission hat ihr Arbeitsprogramm zur Savings- und Investment Union vorgestellt. Es zielt darauf ab mehr privates und institutionelles Kapital in die europäische Wirtschaft zu lenken. Aus Sicht der Versicherer bleibt die Kommission jedoch hinter ihren Zielen zurück.

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„Sehr fragwürdig und riskant“: Versicherer schießen sich auf Studie des Fondsverbands BVI ein

Der Versichererverband GDV geht in die Konfrontation mit dem Investmentverband BVI. Grund hierfür ist eine Studie des BVI zur sogenannten Fondsrente. Demnach würde ein Fonds-Auszahlplan in „fast allen“ Fällen bis zum Lebensende reichen – eine Verrentung des Guthabens hält die Fondsbranche daher für überbewertet. Der GDV will das so nicht stehen lassen – und nennt die BVI-Studie eine „Mogelpackung“. Die Berechnungen seien „äußerst problematisch“, kommentierte GDV-Präsident Norbert Rollinger. Es ist nicht das erste Mal, dass die Versicherer mit der Fondsindustrie aneinandergeraten – und die Spannungen dürften eher noch zunehmen.   

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Jung-Aktuar tritt in die Fußstapfen von Peter Schwark

Der 31-jährige Aktuar Moritz Schumann, der aktuell noch in den Diensten der Allianz steht, soll die Nachfolge von Peter Schwark beim Gesamtverband der Versicherer (GDV) antreten. Das berichtet der Versicherungsmonitor unter Berufung auf Branchenkreise. GDV und Allianz halten sich bedeckt.

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