Helvetia-Baloise-CEO Fabian Rupprecht: „Für uns ist es im Vergleich mit Asiaten oder Amerikanern schwieriger zu verstehen, dass Geschwindigkeit ebenfalls ein entscheidender Faktor ist“

Bei der Fusion der Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise verfährt Konzernchef Fabian Rupprecht nach der Devise „Speed over perfection“, wie er in einem Interview sagt. Bei der Integration gehe es darum, „nach 70:30-Lösungen zu suchen“, betont der Versicherungsmanager. Was er damit meint und wie die „kompromisslosen Schnitte“ des Managers konkret aussehen, zeigt ein Bericht der Neuen Zürcher Zeitung.  

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Helvetia Baloise-CEO Rupprecht: „Größenvorteile sind in unserer Industrie enorm wichtig“

Fabian Rupprecht, Chef des Ende 2025 fusionierten Schweizer Versicherers Helvetia Baloise, hat die Branche dazu aufgerufen, stärker an ihren Strategien zu feilen. Mittelmäßige Strategien krankten oft daran, dass sie lediglich „einen Status quo beschreiben“, sagte er auf der Fachmesse InsureNXT. Anja Käfer-Rohrbach vom Branchenverband GDV warnte auf dem Kölner Podium vor den Risiken einer vollständig digitalisierten Wirtschaft, während Insurlab-Germany-Chef Peter Stockhorst ein stringenteres Change-Management in den Vorstandsetagen anmahnte: „Wir brauchen dort mehr Drive, wir brauchen mehr Mut, wir brauchen mehr Fokus.“

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Helvetia nimmt höhere Profitabilität ins Visier

Die Helvetia will sich bis 2027 effizienter aufstellen, das internationale Specialty Lines-Geschäft ausbauen und die Schaden-Kosten-Quote um rund zwei Prozentpunkte drücken. Teil der neuen Dreijahresstrategie ist außerdem eine „lebenslange Begleitung“ der Privatkunden, wie CEO Fabian Rupprecht erklärte.

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Unwetter in Deutschland drücken Helvetia-Gewinn

Der Helvetia haben im vergangenen Jahr zahlreiche Unwetterereignisse im Schweizer Heimatmarkt sowie in Italien und Deutschland zu schaffen gemacht. Der Gewinn brach 2023 um ein Viertel ein auf 372,5 Mio. Franken, nach 492,9 Mio. Franken im Vorjahr. Dass sich Konzernchef Fabian Rupprecht vor Pressevertretern trotzdem optimistisch gab, lag vor allem am starken Wachstum im Nichtleben-Neugeschäft.

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