Nach Aus für Entlastungsprämie: Maschmeyer zahlt trotzdem, NAG fordert mehr Homeoffice

Die Entscheidung des Bundesrats, die geplante steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro vorerst zu stoppen, stößt bei der Neuen Assekuranz Gewerkschaft (NAG) auf scharfe Kritik. Angesichts sprudelnder Gewinne in der Versicherungsbranche nimmt die Gewerkschaft nun die Arbeitgeber direkt in die Pflicht und fordert neben finanziellen Ausgleichen vor allem eine Ausweitung von Homeoffice-Angeboten. Derweil will AWD-Gründer und TV-Löwe Carsten Maschmeyer seinen Mitarbeitern die Prämie auszahlen.

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„Keine Entscheidung getroffen“: Versicherer bei Entlastungsprämie zurückhaltend

Ist die Entlastungsprämie ein „Rohrkrepierer“, wie Verdi-Chef Frank Werneke bereits mutmaßt? Klar ist: Der Vorstoß der Bundesregierung, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen steuer- und abgabenfreien Krisenbonus von bis zu 1.000 Euro auszahlen dürfen, erntet viel Kritik – vor allem von den Unternehmen selbst. Die Drogeriemarktkette Rossmann will zwar zahlen, viele andere namhafte Konzerne halten sich allerdings auffällig zurück. Und die Versicherer? VWheute hat sich bei acht Unternehmen umgehört. Auch der Arbeitgeberverband der Branche bezog Stellung.

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