R+V-Finanzchefin Dragica Mischler: „Externe Rahmenbedingungen wie Elementarschaden- und Kapitalmarktentwicklung lassen sich nicht einfach fortschreiben“

Die R+V prognostiziert, ihr ursprüngliches IFRS-Jahresziel von 1,2 Milliarden Euro klar zu übertreffen. Dragica Mischler führt die aktuellen Resultate auf verschiedene Faktoren zurück: operative Disziplin sowie gute Schaden- und Kapitalmarktentwicklungen. Ein wichtiger Hebel bleibt die Versicherungstechnik. „Unser Pricing ist flexibler und marktnäher geworden“, zieht die Vorständin für Finanz- und Risikomanagement im Interview mit VWheute Zwischenbilanz. Auf die Altersvorsorgereform bereitet sich der Wiesbadener Versicherer sowohl bei den Produkten als auch bei den Prozessen vor.

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R+V passt Vorstandsstrukturen an

Der Vorstand der R+V Versicherung wird personell wie inhaltlich neu zugeschnitten: Zum 1. April 2025 schaffen die Wiesbadener ein neues Ressort – es lautet Finanzen & Risikomanagement und wird von der bisherigen Örag-Chefin Dragica Mischler geleitet. Ebenfalls im April übernimmt der langjährige R+V Re-Manager Holger Nieswandt das Rückversicherungsressort im R+V-Vorstand. Er folgt auf Christoph Lamby, der sein Mandat nach 20 Jahren für den Ruhestand eintauscht.  

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