Wie streng wird der Kostendeckel? BMF-Staatssekretär Schrodi will sich nicht auf 1,5 Prozent festlegen lassen

Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im SPD-geführten Bundesfinanzministerium (BMF), erwartet, dass es bei der finalen Ausgestaltung des Kostendeckels für das geplante Standardprodukt in der geförderten privaten Altersvorsorge „noch Bewegung geben wird“. Im Gesetzentwurf ist bislang von 1,5 Prozent die Rede. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert unterdessen mit Blick auf die Arbeit der Rentenkommission eine stärkere Kapitalmarktorientierung in Deutschland. „Es gibt null Komma null Erkenntnislücken. Es fehlt schlicht und einfach der Mut, die Dinge zu ändern“, so Linnemann.

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CDU-General Linnemann sieht Union in den Startlöchern und beklagt dramatischen Vertrauensverlust in Politiker: „So ein Befund geht mitten ins Mark“

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat auf dem Versicherungstag in Berlin erklärt, dass die Union vorbereitet sein müsse, falls die Ampel noch vor der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2025 auseinanderbricht. Es brauche in Deutschland einen Kurs- und Mentalitätswechsel, forderte Linnemann – einen anstrengungslosen Wohlstand gebe es nicht. Die Beitragsgarantie bei der Riester-Rente hält der CDU-Politiker rückblickend für einen Fehler, die kapitalgedeckte Altersvorsorge gehöre reformiert. Ökonom Moritz Schularick warnte auf dem Berliner Podium vor einem „Wohlstandsmuseum Deutschland“.

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