Montagskolumne mit Anja Käfer-Rohrbach zu Elementar Re: „Kein neues Produkt, kein staatliches Rettungspaket, kein Eingriff in den Wettbewerb – sondern eine markterhaltende Lösung“

In der Debatte um eine Versicherungspflicht bei Elementarschäden hat der GDV im Dezember 2025 vorgeschlagen, besonders exponierte Risiken in einer neuen Gesellschaft namens Elementar Re zu bündeln. "Wettbewerb, risikogerechte Prämien und marktwirtschaftliche Anreize bleiben vollständig erhalten", betont Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin in der Montagskolumne für VWheute. Auch bei großen Katastrophen sei Elementar Re klar strukturiert.

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GDV präsentiert mit Elementar Re eigene Rückversicherungslösung

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat pünktlich zur Ministerpräsidentenkonferenz ein eigenes Konzept für eine flächendeckende Elementarschadenversicherung in Deutschland vorgestellt. „Elementar Re“ soll die gut 400.000 Wohngebäude, die hierzulande in Hochrisiko-Gebieten liegen, mit bezahlbarem Versicherungsschutz versorgen. Der Branchenverband GDV will das Modell mit einem staatlichen Sicherungssystem und härteren Bauvorschriften unterlegen. Viele Details sind aber noch zu klären, wie ein Pressegespräch des GDV in Berlin offenbarte.   

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Manager unter Druck: „Insolvenzverwalter suchen gezielt nach vorwerfbaren Pflichtverletzungen“

Der Branchenverband GDV warnt vor einer „zunehmenden Verrechtlichung“ des wirtschaftlichen Lebens, die sich auch negativ in der D&O-Versicherung niederschlage. Gesetzgeber, Behörden und Gerichte hätten in den vergangenen Jahren „eine Vielzahl von Vorgaben und Urteilen geschaffen, die das Haftungsregime deutlich verschärfen“, gab Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV, in einem Pressegespräch zu bedenken. Wie das in der Praxis aussehen kann, erklärte ein Fachanwalt und ein Financial Lines-Experte der Ergo.

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GDV zur Debatte über Pflichtversicherung: „Markus Söder will sich mit uns an einen Tisch setzen – wir warten seit drei Jahren darauf“

Beim Versichererverband GDV ärgert man sich darüber, dass in der Debatte um eine verpflichtende Versicherung für Elementarschäden immer wieder Frankreich als Vorbild gepriesen wird. Dabei sei das französische System finanziell instabil, ungerecht und verhindere präventive Vorsorge, wie GDV-Schadenexperte Oliver Hauner in einem Pressegespräch monierte. Die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach betonte, dass die Versicherer an einer konstruktiven Lösung mit der Politik interessiert seien. Konkrete Schätzungen zu den aktuellen Hochwasserschäden in Süddeutschland hat der GDV noch nicht parat, Experten halten ein Volumen von gut einer Milliarde Euro für möglich.  

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Verkehrsgerichtstag in Goslar: Wer Rechtssicherheit wie interpretiert

Mehr Rechtssicherheit ist das zentrale Thema auf dem jährlichen Goslarer-Verkehrsgerichtstag. Vielfach sind Kfz-Versicherer von Neuerungen betroffen. Nicht an allen Stellen dürfte die Branche mit den Ratschlägen in diesem Jahr zufrieden sein. Werden sie geltendes Recht, könnten sich dadurch die Aufwendungen für Schäden erhöhen.

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