Beben in Japans Chip-Zentrum: Milliardenverluste für Versicherer, Entwarnung bei Katastrophenanleihen
Die Erschütterung, die je nach Messstelle als Erdbeben der Stärke 6,8 bis 7,1 eingestuft wurde, hat Todesopfer gefordert, erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursacht und den Industrie- sowie Halbleiterstandort Kumamoto empfindlich getroffen. (Bildquelle: picture alliance / Kyodo | -)
Ein schweres Erdbeben hat die Präfektur Kumamoto auf der südjapanischen Insel Kyushu erschüttert. Nach ersten Einschätzungen namhafter Experten dürfte das Ereignis zwar versicherte Schäden in Milliardenhöhe nach sich ziehen, jedoch für den Katastrophenanleihen-Markt (Cat Bonds) weitgehend ohne gravierende Verluste bleiben. Ein ähnliches Erdbeben aus dem Jahr 2016 kostete die Versicherer rund 5,9 Mrd. US-Dollar.
