VersicherungswirtschaftCLUB: Rückversicherer verteidigen Preispolitik, warnen vor neuen Risiken und räumen Anpassungen bei Modellierungen ein

VersicherungswirtschaftCLUB (v.l.n.r): Versicherungswirtschaft-Chefredakteur Michael Stanczyk, Frank Reichelt (Swiss Re), Claudia Hasse (Munich Re), Jan-Oliver Thofern (Aon), Michael Pickel (Hannover Rück) und VW-Redakteur Maximilian Volz (Bildquelle: fabry).

„Man kann nur anbieten, was man kalkulieren kann“, lautet die Antwort der Rückversicherer-Vorstände auf die Preiserhöhungen. Gutes Underwriting hat seine Grenzen. Denn der aktuell gelegte Fokus auf Naturkatastrophen macht nur ein Bruchteil des Geschäfts aus, Probleme bereiten eher die Sparten Kraftfahrt und Feuer. Und auch der Ukraine-Krieg „ist ganz brisant“. Am Horizont lauern die nächsten Kumule wie ein Blackout oder politische Unruhen. Denn bei Cyber gehe man bereits an die Grenze der Versicherbarkeit, waren sich die Teilnehmer auf dem VersicherungswirtschaftCLUB einig. Über die Politik ist man enttäuscht, über Neugründungen wie Miris erfreut.

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