DFB versichert sich gegen Ausfall der Länderspiele

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich gegen die entgangenen Einnahmen durch die Absage der für März angesetzten Länderspiele abgesichert. „Der DFB verfügt über eine Ausfallversicherung für seine Länderspiele, die auch im Falle der Länderspiele im März gegen Italien und Spanien greift“, wird DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge bei Sport1 zitiert.

„Diese Versicherung setzt eine Spielabsage von dritter Seite voraus. Sie hat zudem eine vertragliche Höchstsumme, ist also gedeckelt, und wird daher nicht alle Ausfälle des DFB abdecken“, so der DFB-Vertreter weiter. Nach Angaben des Sportsenders habe der Fußballverband bereits vor einiger Zeit einen entsprechenden Versicherungsschutz abgeschlossen.

Dieser habe auch schon bei der Absage des Länderspieles gegen die Niederlande im November 2015 gegriffen. Die Partie in Hannover war damals wegen der Gefahr eines Sprengstoff-Anschlags kurzfristig abgesagt worden. Auch mögliche Einnahmeverluste bei einer Absage des DFB-Pokalfinales sollen überdies in Teilen abgesichert sein, berichtet Sport1 weiter.

Allein 2018 nahm der DFB laut Bericht insgesamt 84,7 Mio. Euro durch die sieben Länderspiele – und dies trotz des schlechten Abschneidens bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Davon entfielen 50 Mio. Euro auf die TV-Vermarktung, 13,6 Mio. Euro auf die Bandenwerbung und rund zehn Mio. Euro auf die Ticketeinnahmen.

Autor: VW-Redaktion

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