Unsere Leser stimmen ab: Wer soll CDU-Kanzlerkandidat werden?

Jens Spahn (l-r), Bundes-Gesundheitsminister, Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Friedrich Merz. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der CDU-Vorsitz und der Kanzlerkandidatur halten nicht nur das politische Berlin in Atem, sondern tangieren auch die Versicherungswirtschaft. Schließlich hat bereits Jens Spahn als Gesundheitsminister viele Gesetze durchgepeitscht. Unter der marktradikalen Wirtschaftspolitik des Friedrich Merz könnten die Versicherer auch gut leben. Schreiben Sie ihre Präferenz in der Kommentarfunktion.

Mitte Januar stand die FDP bei einer Umfrage unter den Vermittlern ganz vorne. 38 Prozent erhielten die Liberalen bei dem 12. Vermittlerbarometer des AfW. Auf Rang zwei landet die CDU/CSU mit immerhin noch 25 Prozent. Dahinter folgen die AfD mit 14 Prozent sowie Bündnis 90/Die Grünen mit zwölf Prozent. Die SPD wäre mit gerade einmal zwei Prozent der Stimmen noch nicht einmal im Bundestag vertreten.

Diese Umfrage wurde jedoch vor dem Thüringen-Debakel gemacht. Inzwischen verzeichnet die FDP zahlreiche Parteiaustritte – nachdem Thomas Kemmerich mit dem Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt wurde. Seitdem rumort es auch in den Unionsparteien. Die Frage, wer CDU-Parteivorsitzender und damit, so zumindest der Plan, auch Kanzlerkandidat wird, ist mehr als eine Personalentscheidung. Es ist eine Richtungsentscheidung.

Friedrich Merz hofft immer noch auf ein Comeback. Ihm trauen die meisten CDU-Mitglieder zu, Stimmen von AfD-Wählern zurückzugewinnen. Wirtschaftlich liberal, gesellschaftspolitisch konservativ. Nach seiner Zeit in der Politik war er Lobbyist beim Verband der Chemischen Industrie und übernahm mehrere Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen, war Mitglied in zahlreichen Aufsichts- und Verwaltungsräten, zuletzt beim weltweit größten Vermögensverwalter Blackrock. Klimaschutz will er nur mit marktwirtschaftlichen Instrumenten beikommen.

Jens Spahn hat durch seinen Posten als Gesundheitsminister inzwischen Erfahrung mit der Versicherungsbranche gemacht. Er würde jedoch das duale System nicht abschaffen wollen. Der 39-Jährige könnte eine zeitgemäße Form des Konservatismus verkörpern, aber seine Wahl gilt als unwahrscheinlich. Gute Chancen hat hingegen Armin Laschet, der Angela Merkels Flüchtlingspolitik stets verteidigt und als Brückenbauer zu den Grünen gilt.

Wer soll es machen und warum? Und kann sich Angela Merkel wirklich bis zum Ende der Legislaturperiode halten, oder wird der nächste Vorsitzende Anspruch auf das Kanzleramt erheben? Schreiben Sie ihre Meinung in die Kommentarfunktion.

Autor: VW-Redaktion

3 Kommentare

  • Ich glaube nicht,dass wir Politiker brauchen,die lange Wegvom Fenster waren und nun eus der Versenkung kommen Merz und Röttgen besuchen wir bestimmt nicht.
    Wenn dann Lascheck,obwohl ich bezweifle,dass er im Ausland sehr bekannt ist.

  • Stephan Schulze Westhoff

    Eine gute Idee, daß Sie Ihre Leser fragen. Nach meiner Meinung fehlt der wichtigste Name noch auf Ihrer Liste. – Auch aus der Sicht der Versicherungswirtschaft.

    Ich fände Ralph Brinkhaus wäre der richtige CDU-Vorsitzende und der richtige Kanzlerkandidat.

    Mit 50 Jahre im passenden Alter. Wirtschaftsliberal – aber auch sozial. Ein moderner Konservativer, der einen bodenständigen Eindruck macht. Er wäre ein Vorsitzender der sowohl mit Grün als auch mit Liberal kann.

  • Meiner Meinung nach mussten es noch mehr Kandidaten geben die Auswahl einer pro Partei ist zu wenig und es fehlen Persönlich leiten die die Bürger wirklich ansprechen siehe Mali Dreier und Herr Krretschmann

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