VIG Re bei Zeichnungspolitik umsichtig  

Ringturm der VIG in Wien. Quelle: Vienna Insurance Group / Robert Newald

Der Rückversicherer der Vienna Insurance Group VIG Re meldet für das Geschäftsjahr 2023 ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum. Erstmals erstattete das in Prag ansässige Unternehmen Bericht nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 17/9. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 13,7 Prozent auf 900,7 Mio. Euro.

Angetrieben wurde die Geschäftsentwicklung beim Rückversicherer durch das Vertragsgeschäft in Sach in allen Segmenten. Gemäß den neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 17/9 beliefen sich die Einnahmen aus Versicherungsdienstleistungen für das Jahr auf 819,4 Mio. Euro. VIG Re erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 31,6 Millionen Euro.

VIG Re litt unter einer hohen Belastung durch Nat-Cat-Schäden in der Türkei und in Kontinentaleuropa. Dank “umsichtiger Zeichnungspolitik” und der Diversifizierung des Portfolios kletterte die Combined Ratio aber auf 90,8 Prozent. Das Ergebnis aus Versicherungsdienstleistungen betrug 41,5 Mio. Euro.

Das Netto-Kapitalanlageergebnis für den Zeitraum betrug 10,9 Mio. Euro. Der Gewinn vor Steuern stieg im Jahr 2023 auf 31,6 Mio. Euro und nach Steuern auf 24,4 Mio. Euro. Das entspricht einer Steuerquote von 22,7 Prozent.

Im Dezember hat VIG Re weitere 100 Millionen Euro an Eigenkapital aufgenommen und kommt nun auf über 200 Millionen Euro. Infolgedessen stieg die Solvabilitätsquote der Gesellschaft zum Jahresende auf 220,2 Prozent (2022: 173,7%).

Die vollständigen Ergebnisse werden bis zum 30. April vorgelegt.

Autor: VW-Redaktion

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