Nachspiel im Versicherungsfall Fukushima

Rafael Grossi, Generaldirektor der internationalen Atomenergieorganisation, beim Besuch des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi im Mai 2022. Bildquelle: Tepco

Über elf Jahre sind seit der schweren Atomkatastrophe in Fukushima vergangen. Nun verpflichtete ein Gericht in Tokio ehemalige Führungskräfte der Tokyo Electric Power Company, kurz Tepco, zu Schadenersatzzahlungen in Höhe von knapp 95 Mio. Euro. Dem Richter zufolge hätten sie die durch einen Tsunami ausgelöste Katastrophe im Kernkraftwerk vorhersehen können. Das Unglück verursachte wirtschaftliche Schäden von knapp 200 Mrd. US-Dollar, von denen 35 bis 40 Mrd. US-Dollar versichert waren.

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