Angelika Stein-Homberg ist neue VBL-Präsidentin

Angelika Stein-Homberg ist neue Präsidentin der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder. Quelle: VBL

Seit 1. Januar 2023 ist Angelika Stein-Homberg neue Präsidentin der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Sie folgt damit auf Richard Peters, der sich nach 25 Jahren im Vorstand zum Jahresende 2022 in den Ruhestand verabschiedet hat.

Die 61-jährige Juristin Stein-Homberg verantwortete seit 2014 als hauptamtliche Vorständin und Vertreterin des Präsidenten der öffentlich-rechtlichen Einrichtung die Geschäftsbereiche Kundenmanagement, Leistungsmanagement, Beteiligungsmanagement, Rechtsprozesse sowie Zentraler Einkauf. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Juristin in einer Rechtsanwaltskanzlei. 1991 wechselte die gebürtige Saarländerin in den öffentlichen Dienst des Bundes, zunächst als Referentin in der Zoll- und Verbrauchssteuerabteilung der ehemaligen Oberfinanzdirektion Saarbrücken.

1993 wechselte sie in das Bundesministerium der Finanzen. Dort war sie bis Juli 2006 als Referentin in der Zollabteilung (europäische und internationale Zusammenarbeit der Zollverwaltungen) und in der Zentralabteilung (Grundsatzfragen des Dienstrechts des Bundes und Personaleinzelsachen des Ministeriums) tätig. Danach war sie als Referatsleiterin in der für Privatisierungen, Unternehmensbeteiligungen des Bundes und Bundesimmobilien zuständigen Abteilung des Ministeriums eingesetzt.

Zuletzt hatte sie ab Mai 2012 die Leitung des Referats für Grundsatzfragen zu Unternehmensbeteiligungen des Bundes inne. Im Juli 2014 wurde sie als hauptamtliche Vorständin Teil der VBL und blieb seitdem in der Führungsspitze der öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

Ihr Vorgänger Richard Peters begann seine berufliche Laufbahn als Abteilungsleiter im Bereich „Tarif- und Sozialpolitik“ der Hauptverwaltung der Karstadt AG in Essen. Nach seiner Verbeamtung durch den Freistaat Thüringen Anfang 1992 war Peters zunächst als Personalreferent in der Oberfinanzdirektion in Erfurt tätig. Anschließend leitete er das Referat „Tarif- und Arbeitsrecht“ im Thüringer Finanzministerium.

Im Januar 1998 entsandte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder ihn als Vertreter der Bundesländer in den Vorstand der VBL. Während der ersten zehn Jahre war Peters verantwortlich für die Kapitalanlagen. Er forcierte in diesem Bereich eine breite Diversifikation und baute die freiwillige Versicherung (Entgeltumwandlung und Riester-Rente) auf. In den folgenden fünf Jahren lag der Schwerpunkt seiner Arbeit auf Versicherungen und Leistungen der VBL. Im April 2012 wurde Peters zum Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden ernannt.

Autor: VW-Redaktion

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