MLP bestätigt Jahresprognose für 2026
MLP-Zentrale in Wiesloch. Bildquelle: MLP
Der Finanzdienstleister MLP hat im zweiten Quartal seinen operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Auf Basis vorläufiger Zahlen kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen April und Juni auf rund 19 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte dieser Wert noch bei 4,9 Millionen Euro gelegen.
Treiber für den Ergebnissprung im abgelaufenen Jahresviertel waren laut MLP drei Entwicklungen. Neben einem höheren Bestand des betreuten Vermögens und einem verbesserten Zinsergebnis spiegelten sich vor allem erfolgsabhängige Vergütungen positiv in der Bilanz wider. Diese fallen im Vermögensmanagement für die Wertentwicklung von Anlagekonzepten an und schlagen sich zu einem hohen Anteil direkt im Ergebnis nieder.
Das vorläufige EBIT für das gesamte erste Halbjahr 2026 beziffert MLP auf rund 60 Millionen Euro, nach 42,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf zeigt sich die Unternehmensführung zuversichtlich und bestätigt die bisherige Jahresprognose. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet MLP mit einem EBIT im Korridor von 100 bis 110 Millionen Euro. Mittelfristig planen die Wieslocher bis zum Jahr 2028 mit einer Steigerung des EBIT auf 140 bis 155 Mio. Euro.
Im ersten Quartal 2026 erzielte MLP sowohl bei den Erlösen als auch beim operativen Ergebnis Höchststände. Die Gesamterlöse der Gruppe kletterten in den ersten drei Monaten um fünf Prozent auf 315 Mio. Euro, verglichen mit 301 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Haupttreiber war das Segment Absicherung, das ein kräftiges Plus von zwölf Prozent auf 114 Mio. Euro verzeichnete. In den anderen Kernbereichen bewegte sich das Geschäft auf Vorjahresniveau.
Die vollständigen Zahlen zur Geschäftsentwicklung für das zweite Quartal 2026 und das erste Halbjahr 2026 wird MLP planmäßig am 13. August 2026 veröffentlichen.
Autor: VW-Redaktion
