Finanzexperte Weinmann hadert mit Altersvorsorgedepot: „Stellen Sie sich vor, die gesetzliche Rentenversicherung würde mit 85 Jahren die Zahlung einstellen“

Hermann Weinmann spricht im FAZ-Interview Klartext zu möglichen Folgen der Altersvorsorgereform. Bildquelle: loufre auf Pixabay.

Die Lebensversicherung werde „jetzt vom Sockel gestoßen“, kommentiert Finanzwissenschaftler Hermann Weinmann die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge – wozu auch ein „Eigenverschulden“ der Branche beigetragen habe, wie er in einem Interview hinzufügt. Dass eine lebenslange Rente kein zwingend förderwürdiges Kriterium mehr ist, bedauert Weinmann. Mit Blick auf das geplante Altersvorsorgedepot wähnt er Versicherer mit eigener Fondsgesellschaft im Vorteil – diese könnten künftig „aus allen Rohren schießen“. Als große Reform-Verlierer sieht der Finanzexperte die Versicherungsvermittler, womöglich drohe ein „Vermittlerproletariat“.

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