Sekundärgefahren im Aufschwung: Swiss Re hält ruhiges Katastrophenjahr 2025 für eine Ausnahmeerscheinung

Das Naturkatastrophenjahr 2025 verschaffte der Versicherungsbranche eine wohltuende Atempause. Mit weltweit rund 107 Mrd. US-Dollar lagen die versicherten Schäden unter dem langfristigen Trend, wie der Rückversicherer Swiss Re auf Basis eigener Berechnungen meldete. Jérôme Jean Haegeli hält das jedoch nur für eine Momentaufnahme. Sorgen bereiten dem Chefökonomen der Swiss Re vor allem die Zunahme sogenannter Sekundärgefahren, wie Waldbrände, schwere Gewitter und Überschwemmungen. Mit Blick auf das laufende Jahr hält Haegeli Spitzenschadenszenario von 320 Mrd. Dollar für möglich.

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Chefvolkswirte der Versicherer üben Kritik an Zentralbanken

Wo sehen Chefvolkswirte großer Versicherungskonzerne derzeit die besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen in der Weltwirtschaft? Einig waren sich die Wirtschaftsexperten der Münchener Rück, der Allianz und der Swiss Re in einem Talk des GDV, dass die Inflationsbekämpfung eine Marathon-Aufgabe nicht nur in diesem Jahr bleiben werde.

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