Inter verdient nach Ergebniseinbruch wieder mehr, Krankenversicherung bleibt Sorgenkind

Nachdem die Inter Versicherungsgruppe 2023 deutliche Einbußen beim Jahresüberschuss verzeichnet hatte, legte sie im vergangenen Geschäftsjahr wieder zu: 2023 verdienten die Mannheimer fast ein Drittel weniger als im Vorjahr, 2024 stand zumindest ein Zuwachs um 6,4 Prozent auf rund 18 Mio. Euro zu Buche. Dem Unternehmen machen die anhaltend hohen Leistungsausgaben zu schaffen sowie der abermals fallende Bestand in der Krankenvollversicherung.

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Inter strafft Strukturen und holt früheren SDK-Vorstand Gerd Sautter

Die Inter Versicherungsgruppe hat sich organisatorisch und personell neu aufgestellt. In einer eigens geschaffenen Leitungsebene bündeln die Mannheimer künftig alle operativen Einheiten. Geführt wird die neue Einheit von Alexander Lies, der dem Unternehmen seit 15 Jahren angehört. Außerdem heuert Ex-SDK-Vorstand Gerd Sautter bei der Inter an. Der Manager verließ die SDK im vergangenen Herbst im Streit über die künftige Ausrichtung der Krankenversicherung. Weiteren Zuwachs im Führungsteam gibt es durch den Personal-Experten und früheren R+V-Manager Jens Neumann.

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Inter und VPV setzen laufende Verzinsung ebenfalls herauf

Mit der Inter und der VPV setzen zwei weitere Anbieter ihre Verzinsungen für Lebens- und Rentenversicherungen im kommenden Jahr herauf. Damit haben alle acht Versicherer, die bislang ihre Überschussbeteiligungen für 2025 deklariert haben, ihre laufende Verzinsung erhöht – die Inter liegt mit 3,25 Prozent vorerst an der Spitze des noch kleinen Feldes.    

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Inter verzichtet auf Bonitätsranking von Assekurata wegen hoher Kosten

Mit Roberto Svenda hat die Inter Versicherungsgruppe seit Juli einen neuen Chef, der einen Strategiewechsel auf der Kostenseite vornimmt. Der Vertrag zur Erstellung der jährlichen Bonitätsratings mit Assekurata wurde gekündigt. Der Vorgang ist nicht ungewöhnlich. Schließlich kosten solche Ratings viel Geld.

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