Vergleich im Milliarden-Streit um Greensill: IAG und Credit Suisse legen Mega-Versicherungsprozess bei

Ein jahrelanger Rechtsstreit findet sein Ende: Der australische Versicherungskonzern IAG und der Maklerriese Marsh haben sich mit den Credit-Suisse-Einheiten über Ansprüche in Höhe von 2,8 Milliarden Australischen Dollar (AUD) geeinigt. Fünf Jahre und elf verknüpfte Klagen nach dem Kollaps von Greensill Capital geht damit die größte Versicherungsschlacht aus der Greensill-Pleite zu Ende.

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Australische IAG verschafft sich Luft im Greensill-Rechtsstreit

Nach dem Kollaps der Bremer Greensill-Bank im März 2021 folgte ein juristisches Tauziehen globalen Ausmaßes – in einem der zahlreichen Fälle, die bis heute die Gerichte beschäftigen, hat es nun einen Vergleich gegeben. Dem australischen Versicherer Insurance Australia Group (IAG) gelang es, einen zentralen Streitpunkt im milliardenschweren Greensill-Komplex beizulegen. Ausgestanden ist die Sache für IAG damit aber noch lange nicht.  

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Daumen runter für Down Under

Dank Prämienerhöhungen überzeugt Australiens Versicherer IAG bei den Gewinnkennzahlen. Doch aus dem Greensill-Rechtsstreit erwartet man 20 Forderungen mit einem Gesamtwert von sieben Mrd. AU-Dollar (4,5 Mrd. Dollar). Schlecht läuft es auch bei den Naturkatastrophen, sodass man das Schadenbudget erhöht. Australiens Versicherungsmarkt gerät zunehmend an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Eine Analyse.

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