Probezeit nicht überstanden? Cardona verlässt Helvetia nach drei Monaten – keine betriebsbedingten Kündigungen in Deutschland

Während sich die Baloise traditionell auf Europa fokussiert, reicht der Arm der Helvetia bis nach Südamerika. Von Miami aus steuern die St. Galler ihr Spezial- und Rückversicherungsgeschäft – doch genau dort sorgt nun ein Blitz-Abgang für Aufsehen: Top-Manager Hugo A. Cardona verlässt das Unternehmen nach nur drei Monaten. Zeitgleich meldet die fusionierte Helvetia Baloise hierzulande einen Etappensieg: Der Stellenabbau verläuft so sozialverträglich, dass betriebsbedingte Kündigungen vorerst vom Tisch sind.

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Helvetia Baloise führt Asset-Management zusammen

Die Versicherer Helvetia und Baloise haben sich vor gut zwei Monaten zum gemeinsamen Konzern Helvetia Baloise zusammengeschlossen. Nun soll bis „frühestens Mitte 2026“ auch das Asset-Management der Gesellschaften vereinheitlicht werden. Dazu wird die Helvetia Asset Management AG vollständig in der Baloise Asset Management AG aufgehen.

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Helvetia Baloise streicht zwischen 260 und 330 Stellen in Deutschland

Dass bei einer Fusion Jobs wegfallen, war abzusehen. Die Führungsspitze der Helvetia Baloise mied allerdings das Thema bislang. Neben der Schweiz ist Deutschland das einzige Land, in dem beide Marken vertreten sind, und genau hier wird nun der Rotstift angesetzt. Der neu entstandene Schweizer Versicherungskonzern bestätigte inzwischen einen Reuters-Bericht, wonach in den nächsten drei Jahren bis zu 2.600 Stellen wegfallen werden.

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