Erfolgsformel für Open Finance & FiDA: „Zielgruppe gezielt segmentieren, Services mit echtem Mehrwert entwickeln und deren Monetarisierung strategisch vorbereiten“

Mit der Financial Data Access Regulation (FiDA) macht die EU ab 2026 den Weg für Open-Finance-Angebote frei. Durch das Zusammenspiel mit Open Finance entsteht ein neues Ökosystem, das die Spielregeln im Finanzsektor grundlegend verändert. Doch was erwarten Kunden eigentlich in diesem Kontext? Die neue KPMG-Studie „Open Finance und FiDA im Retail-Geschäft“ mit über 3.000 Befragten liefert Antworten. Und zeigt Versicherern, Banken und Fintechs, wie sie sich jetzt strategisch positionieren sollten.

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Open Finance: „Kunden sind bereit, ihre Daten zu teilen – wenn der Gegenwert stimmt“

Trotz der Unklarheiten zu den Details der Financial Data Access Regulation ist davon auszugehen, dass sich die Marktverhältnisse in substanziellem Ausmaß verändern werden, schreiben die Accenture-Experten Johannes Neumeyer und Timo Biskop im Gastbeitrag für VWheute. Immerhin trifft FiDA alle relevanten Finanzdienstleister innerhalb der EU. „Momentan ist auch nicht auszuschließen, dass länderübergreifende Finanzdatenaustauschsysteme und -standards entstehen, die Marktfriktionen und Markteintrittsbarrieren senken.“

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„Brave New World of Open Insurance“: Eine Bestandsaufnahme zu FiDA im Versicherungsbereich

FiDA soll nach Meinung der EU-Kommission bei Kunden mehr Kontrolle und Vertrauen schaffen und zudem den Datenfluss zwischen den beteiligten Akteuren einheitlich durch organisatorische und technische Standards klar und kostengünstig regeln. Das Ziel ist es, Datensilos zu vermeiden. „Aus Sicht einer Brave New World of Open Insurance sind die Vorteile offensichtlich", glaubt Kai Goretzky von der Wirtschaftskanzlei Dentons. Ein Gastbeitrag.

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EU-Kommission setzt Branche mit dem Hin und Her von FIDA unter Stress

Die neue EU-Kommission plant offenbar, die umstrittene FIDA-Richtlinie aufs Abstellgleis zu schieben. Das war zumindest die Aussage eines Medienberichts, der in der Versicherungsbranche hohe Wellen schlug. Erst am späten Dienstagabend hieß es aus Brüssel, dass die Verordnung doch nicht verworfen werden soll. Das Branchen-Echo war da aber schon längst durch Fachmedienlandschaft gehallt: Während man beim Vermittlerverband AfW und in der Insurtech-Szene zunächst bestürzt reagierte, begrüßte der BVK ein mögliches Aus der Verordnung. Beim Versichererverband GDV hielt man sich indes noch bedeckt.

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Fachleute fordern stärkeren Austausch von Finanzdaten

Die geplante EU-Verordnung FIDA zielt darauf ab, Kunden passgenauere und personalisierte Finanzlösungen zu bieten: Um das zu ermöglichen, sollen Finanzdaten aus verschiedenen Quellen miteinander verknüpft werden. Fachleute haben nun untersucht, welche Chancen das „Framework for Financial Data Access“ Unternehmen bieten könnte, die auf Altersvorsorge und Vermögensverwaltung spezialisiert sind: beträchtliche, so das Fazit der Studie – vor allem in Deutschland.

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