Griechische Assekuranz muss hohe Millionensumme stemmen

Symbolbild Waldbrand. Quelle: jlujuro/Pixabay

Der griechische Versichererverband Hellenic Association of Insurance Companies beziffert die aus den Waldbränden im Sommer resultierenden Sachschäden auf fast 49 Mio. Euro. Nach Angaben der EU-Kommission zählten die Brände zu den größten in der Geschichte der Europäischen Union.

Der Bericht umfasst Brandschäden in Griechenland in den Monaten Juli (in Saronida, Rhodos, Loutraki und Anchialos) und August (in Fyli, Aspropyrgos, Viotia, Kavala und Evros).

Nach den von den Versicherern für die Untersuchung zur Verfügung gestellten Daten wurden insgesamt 403 Schadensfälle registriert, von denen 387 auf Sachversicherungen (48,65 Mio. Euro), neun auf Kfz-Schäden (43.000 Euro) und sieben auf Transportversicherungen (85.000 Euro) entfallen.

Es ist der höchste Betrag, der in Griechenland für Schäden durch Waldbrände ausgezahlt wurde, erklärt Henry Moatsos, Leiter des Ausschusses für Sach-, Rückversicherungs-, Fracht- und Kaskoschäden im Verband.

„Der Bericht über die Waldbrände 2023 war besonders schwerwiegend, mit dem Ergebnis, dass Griechenland an der Spitze der europäischen Länder in Bezug auf die Schwere der Brände stehen wird.“

Laut EU-Kommission zählten die Brände zu den größten in der Geschichte der Europäischen Union. Es seien über 73.000 Hektar verbrannt. Das entspricht 730 Quadratkilometern – das ist ungefähr die Fläche von Hamburg.

Ein weiterer Bericht über die Schäden, die während des Sturms Daniel im September entstanden sind, soll bald fertiggestellt und veröffentlicht werden.

Autor: VW-Redaktion

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