Nach Flutkatastrophe: GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen warnt vor steigenden Reparaturkosten

Der Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe heimgesuchten Gebiete stößt auf neue Schwierigkeiten. Das Kernproblem: steigende Materialpreise und Lieferschwierigkeiten. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen warnt bereits vor steigenden Kosten. R+V-Vorstandschef Norbert Rollinger lehnt indes eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden entschieden ab.

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Asmussen: “Die klassische Lebensversicherung mit garantierten Leistungen ist sicher auf dem Rückzug”

Die Lebensversicherung als attraktive Sparanlage hat für viele Bundesbürger mittlerweile längst ausgesorgt. Und dennoch: “Eine zusätzlich kapitalgedeckte Altersvorsorge halte ich für wichtig und sinnvoll. Die aktuelle demografische Situation in Deutschland macht es umso dringender, dass jeder sich um seine Altersvorsorge kümmert”, konstatiert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen: “Es gibt keine Nischenprodukte – weder betriebswirtschaftlich noch in Fragen der Reputation”

Im September 2021 wird ein neuer Bundestag gewählt. “Das Ergebnis ist offen wie lange nicht mehr, das sorgt natürlich für Spannung”, sagt Jörg Asmussen. Im VWheute-Sommerinterview spricht der GDV-Hauptgeschäftsführer über die Forderungen an die Politik, Reformen in der Altersvorsorge und die Debatte um die BSV.

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Digitaler Vertrieb: BVK-Präsident Heinz schießt gegen Oletzky und Asmussen

BVK-Präsident Michael H. Heinz zeigt sich “erstaunt” von den Worten Torsten Oletzkys in dessen Montagskolumne bei VWheute – aber auch vom Vorgehen des GDV. Oletzky sei einer der Ersten, die öffentlich den Aussagen von Jörg Asmussen beipflichten und mehr Standardisierung und kostengünstige digitale Vertriebsmodelle bei der Riester-Rente fordern. Asmussen müsse sich die Frage gefallen lassen, wem er sich mehr verpflichtet fühlt, der Politik oder den Versicherern.

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GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen: “Versicherer sind prädestinierte Partner für die grüne Transformation der Wirtschaft”

Das Bundes-Klimaschutzgesetz greift zu kurz – so die Meinung des Bundesverfassungsgerichts. Die Karlsruher Richter haben die Bundesregierung daher unlängst dazu aufgefordert, bis Ende kommenden Jahres die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 näher zu regeln. Ein Gastbeitrag von GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen exklusiv: “Nach der Euphorie über die Möglichkeiten einer scheinbar unbegrenzten Datenmenge macht sich auch Ernüchterung breit”

Corona hat die Versicherer in diesem Jahr hart getroffen. Warum es für die Versicherungswirtschaft künftig sowohl Investitionen wie auch einen digitalen Ordnungsrahmen braucht und warum Taxonomie, Velozität und Ubiquität das Morgen prägen werden, erläutert Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, anlässlich des Zweibrücker Symposium und Tag der saarländischen Versicherungswirtschaft in einem exklusiven Gastbeitrag für VWheute.

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Asmussen: “Direkte Relevanz für uns als Versicherer hat die Frage nach einer Finanztransaktionssteuer oder einer Digitalsteuer”

Vor wenigen Tagen haben sich die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) auf ein milliardenschweres Finanzpaket zur Corona-Krise verabschiedet. Die Reaktionen darauf fallen jedoch unterschiedlich aus. GDV-Geschäftsführer Jörg Asmussen sieht darin einen “echten Durchbruch und ein Erfolg von Kanzlerin Merkel und Präsident Macron”.

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Was macht eigentlich Jörg Asmussen?

Schon vor dem Amtsantritt beim GDV dürfte der Name Jörg Asmussen Beobachtern des Finanzumfelds geläufig gewesen sein. Durch seine verschiedenen Rollen, u.a. als Europäischer Zentralbanker oder Staatsekretär im Finanzministerium, ist der gebürtige Flensburger in Fachkreisen bestens bekannt – und noch besser vernetzt. Innerhalb weniger Wochen sammelte Asmussen beim Social-Media-Dienst Twitter seit seinem GDV-Start über 1.000 Follower. Seine Zeit beim Branchenverband indes begann mit einem unerwarteten Donnerwetter namens Corona. Eine Zwischenbilanz nach 100 Tagen.

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GDV-Mann Asmussen über die BSV: Wo Leistungsansprüche vorhanden seien, werde ohne jeden Zweifel gezahlt

Asmussen, hat mit dem Nachrichtensender NTV über Corona und die nicht unumstrittene Rolle der Versicherer in der Krise gesprochen. Nüchtern und sachlich erklärt das Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Arbeit der Branche und nutzt seinen politischen Hintergrund für eine Analyse der Maßnahmen von Bundesregierung und EU.

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Hannover Rück beziffert Flutschäden auf bis zu zehn Mrd. Euro
 VWheute Sprint 

Die Flutkatastrophe im Rheinland und in der Eifel in diesem Sommer dürfte die Versicherer teurer zu stehen kommen als bislang erwartet. Michael Pickel, Vorstand der Hannover Rück, sagte am Montag beim Branchentreffen in Baden-Baden, dass der versicherte Schaden werde allein in Deutschland “eher bei zehn als bei neun Mrd. Euro” liegen werde. Die Munich Re rechnete zuvor mit einem Schaden von bis zu acht Mrd. Euro Schaden in Deutschland und mehr neun Mrd. in ganz Europa.

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Weiler übt Kritik an Versicherern in Sachen BSV und Elementarschutz

Unabhängig davon, wer die Regierung stellt, die Herausforderungen bleiben für GDV-Präsident Dr. Wolfgang Weiler die gleichen: Klimawandel, Nachhaltigkeit und der Neustart der Altersvorsorge. Die Frage sei, ob dieser Neustart privatwirtschaftlich oder staatswirtschaftlich erfolgt. In der Corona-Pandemie hat die Branche sich bei Warenkreditversicherung oder der Reiseinsolvenzabsicherung positiv hervorgetan, bei BSV und der Versicherungsdichte bei Elementarschutz gebe es jedoch Luft nach oben, sagte Weiler auf der GDV-Mitgliederversammlung.

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Klima, Rente und more – Das will die Versicherungsbranche von der neuen Regierung

Knapp vorne ist auch gesiegt. Das Rennen zwischen CDU und SPD war enger als gedacht, doch am Ende hatten die von Olaf Scholz geführten Sozialdemokraten die Nase hauchdünn vorne. Die Königsmacher sind FDP und Grüne, auch die CDU hat das Kanzleramt noch nicht aufgegeben. Es wird mit schwierigen Koalitionsverhandlungen gerechnet. VWheute hat sich in der Versicherungsbranche nach Wünschen und Ängsten umgehört.

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Munich Re: Steigende Prämien durch Anstieg bei Naturkatastrophen

Wenn die Munich Re heute ihre Bilanz für das erste Halbjahr 2021 vorlegt, wird es vor allem auch um die Frage gehen, wie hoch die finanziellen Belastungen durch die Hochwasserkatastrophe in Deutschland oder die Waldbrände im Süden Europas ausfallen werden. Dabei zeigte sich Konzernchef Joachim Wenning erstmals offen für eine Versicherungspflicht für Hausbesitzer gegen die Folgen von Hochwasser und Starkregen.

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Branchenpuls: Aon, Willis Towers Watson, Generali, Corona-Regeln

Die geplatzte Hochzeit zwischen Aon und Willis Towers Watson. Es war die Meldung der letzten Woche. Viele Marktteilnehmer atmen auf. Auch wichtig: Die Schadenzahlen für die Flutkatastrophe werden konkreter. Der GDV rechnet mit bis zu 5,5 Mrd. Euro versicherten Schäden. Indes geht es in dieser Woche in die nächste Präsentationsrunde der Halbjahreszahlen, u.a. mit Generali und Hannover Rück.

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Bernd kostet Kfz-Versicherer 200 Millionen Euro

Der GDV präzisiert seine Schadeneinschätzung der durch das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ausgelösten Flutkatastrophe. Der Verband geht von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus. In einer ersten Schätzung hatte der GDV eine Größenordnung von vier bis fünf Milliarden Euro nur für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen genannt.

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Schadenprognose: GDV rechnet mit fünf Mrd. Euro Flutschäden, Aktuare liegen weit darunter

Eine laufende Betrachtung ist die Königsdisziplin der Schadenprognose. Aus diesem Grund sind sie eher Orientierung statt Faktenfels. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Einschätzungen variieren; eine solche Differenz wie zwischen GDV und MSK gibt es allerdings selten. Derweil tobt die Diskussion um eine Versicherungspflicht weiter und der Bund (sowie Gothaer) haben Hilfen für die Geschädigten angekündigt.

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