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Verleihung des Internationalen Karlspreises

karlsmedaille_dpa25.05.2017, Aachen, Verleihung des Internationalen Karlspreises

Der Internationale Karlspreis ist nach Kaiser Karl dem Großen (768-814) benannt und wird seit 1950 jährlich am Himmelfahrtstag verliehen. Mit dem Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben.

Zu den Preisträgern gehören u.a. die früheren Bundespräsidenten Walter Scheel (1977) und Carl Carstens (1984), der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer (1954), Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (2002), der ehemalige britische Premierminister Sir Winston Churchill (1957), der frühere französische Außenminister Robert Schuman (1958), sowie Papst Franziskus (2016).

1986 wurde mit dem luxemburgischen Volk ein eher ungewöhnlicher Preisträger auserkoren, ebenso 2002 mit dem Euro. 2014 erhielt Papst Johannes Paul II. den bislang einzigen außerordentlichen Karlspreis.

In diesem Jahr wird der Preis an den britischen Historiker Timothy Garton Ash verliehen. Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises würdigt den Publizisten als “einen überzeugenden und bedeutenden englischen Europäer und europäischen Engländer, der das Vereinigte Königreich zur europäischen Wertegemeinschaft zählt und wertvolle Beiträge zum Selbstverständnis Europas leistet; der gegen den Brexit argumentierte, heute unter dem Ergebnis leidet, aber nicht aufgeben will, für eine enge Bindung des Vereinigten Königreichs und der EU einzutreten.”

Link: Website zum Internationalen Karlspreis

Bild: Karlsmedaille (Quelle: dpa)

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