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Wie wird ein Makler zur lokalen Marke?

19.11.2014 – oetinger_thomas_marcapoMakler müssen sich klar positionieren und eine klare Zielgruppe definieren, um als lokale Marke erfolgreich zu sein. Aber auch soziale Netzwerke spielen mittlerweile eine große Rolle. Diese Ansicht vertritt Thomas Ötinger, Buchautor und geschäftsführender Gesellschafter der Agentur marcapo, die sich auf lokales Marketing spezialisiert hat. Der diplomierte Wirtschaftsinformatiker berät und betreut seit Jahren zahlreiche Versicherungsunternehmen sowie den Maklerpool BCA.

VWheute: Was sind die Erfolgsfaktoren, damit Vermittler sich erfolgreich als lokale Marke positionieren können?

Thomas Ötinger: Eine klare Positionierung bzgl. der Leistungen zu definierten Risikothemen, eine klar definierte Zielgruppe und Kommunikationsmaßnahmen, die auf ihn als lokale Marke einzahlen. Dies umfasst seine Bilder, seine Unterschrift, seine Positionierung in den Texten und bei freien Maklern noch das Logo. Hinzu kommen Kommunikationsmaßnahmen, die dort spielen, wo seine Zielgruppe sich aufhält.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke für die Markenbildung?

Soziale Netzwerke spielen mittlerweile schon ein sehr große Rolle, gerade Facebook im B2C-Bereich und Xing im B2B-Bereich. Die Kombination zwischen Branchennews wie neue Gesetze oder neue Möglichkeiten der Risikoabsicherung mit lokalem Content, wie die Überreichung von Rosen am Valentinstag an Kundinnen oder der Ausschank von Glühwein am Weihnachtsmarkt für den Kindergarten machen, die den Erfolg eines Profils aus. Man hat so die Möglichkeit unheimlich nah mit dem Kunden zu sein, ohne direkten Termin. Man darf jedoch nicht vergessen, dass das Geschäft aktuell nicht virtuell ist. Die sozialen Netzwerke aktuell sehr gut zur Anbahnung und zum Kontakt halten geeignet.

Worin unterscheidet sich der “klassische Makler” vom “Rotkäppchen”?

In der lokalen Markenbildung gibt es keinen Unterschied.

Die Fragen stellte VWheute-Redakteur Tobias Daniel.

Bild: Thomas Ötinger (Quelle: marcapo GmbH)

Link: Kostenlose Leseprobe “Sie sind mir vielleicht eine Marke”

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