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Wenig Veränderung bei Maklern wegen IDD

02.07.2015 – JenssenVDVM-Geschäftsführer Hans-Georg Jenssen ist zufrieden. Die am Dienstag verabschiedete IDD wird den Anliegen der Makler fast in allen Bereichen gerecht. “Die Makler sind angemessen berücksichtigt worden”, sagt Jenssen VWheute.

Wichtig ist dem Interessensvertreter der Makler, dass Vergütung und der Status gegenüber den Kunden nicht miteinander vermischt werden. Dies hat die IDD berücksichtigt. Die Courtagevergütung bleibt erhalten. Die IDD fordert allerdings, dass die Vergütung keinen schädlichen Einfluss auf die Beziehung zwischen Maklern und ihren Kunden hat. “Ein nachhaltiger Effekt könnte nur dann eintreten, wenn es in konkreten Fällen zu exorbitanten Zahlungen kommen sollte”, glaubt Hans-Georg Jenssen.

Der geschäftsführende Vorstand des Verbands Deutscher Versicherungsmakler sieht auch in dem Transparenzgebot keine Schwierigkeiten. „Damit haben wir kein Problem.“ Laut IDD muss die Natur und Quelle der Vergütung aufgezeigt werden. Auch das befürchtete “hard disclosure”, die unverlangte Offenlegung der Courtagen, ist nicht gekommen. “Weil jetzt auch der Direktvertrieb berücksichtigt wird, wäre das in der Praxis schwer umzusetzen gewesen”, kommentiert Jenssen. “Wir glauben, dass bei unseren Mitgliedsunternehmen wenig umgestellt werden muss.” (ba)

Bild: Hans-Georg Jenssen (Quelle: VDVM)

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