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Wachstum in der Krankenversicherung nicht in Sicht

21.06.2016 – Krankenhaus_NicoLeHe_pixelioDie Angst vor steigenden Beiträgen in der Privaten Krankenversicherung verunsichert Kunden und Vermittler beim Neuabschluss und führt im Ergebnis zu anhaltenden Bestandsrückgängen. Das ist eine zentrale These eines Assekurata-Marktausblicks. “Der negative Trend in Form von Bestandsverlusten in der Vollversicherung dürfte sich auch 2016 nicht umkehren”, prognostiziert Gerhard Reichl, Fachkoordinator Krankenversicherung und Autor der Untersuchung im Vorfeld der PKV-Jahrestagung.

“Wachstum ist in der Vollversicherung somit weiterhin nicht in Sicht. Zu groß scheinen im Zuge der Niedrigzinsen die Verunsicherung und die Angst vor der Unbezahlbarkeit der PKV-Beiträge im Alter auf Seiten der potenziellen Kunden aber auch der Vermittler zu sein.”

Das Prämienniveau gerade im Alter soll laut Assekurata indes auf bezahlbarem Niveau gehalten werden. “Beispielsweise liegen bei den von Assekurata gerateten Krankenversicherern die Durchschnittsbeiträge der über 70-jährigen PKV-Versicherten in den Nicht-Beihilfe-Tarifen mit rund 420 Euro bei den Männern und 460 Euro bei den Frauen auf einem angemessenen Niveau”, erklärt Reichl.

Im Durchschnitt der vergangenen 14 Jahre liegen die Anpassungssätze bei den von Assekurata gerateten Krankenversicherern im Normalgeschäft bei 4,7 Prozent und im Bereich der Beihilfe bei lediglich 2,7 Prozent. 2016 erhöhten sich die Tarife für Beihilfeversicherte im Assekurata-Durchschnitt lediglich um 0,5 Prozent und für Normalversicherte um 3,1 Prozent. (vwh/ku)

Bildquelle: NicoLeHe / pixelio.de

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