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Vertrieb wird durch Tele-Underwriting effizienter

27.01.2015 – stefan_wittmannBerater im Sparkassenvertrieb erheben seit 2008 die Gesundheitsdaten und weitere Informationen ihrer Kunden im Telefoninterview erheben. Bislang sind schon mehr als 25.000 Interviews geführt worden. Eine Studie der Deutschen Rückversicherung kommt nun zu dem Schluss: Das Tele-Underwriting entlastet nicht nur den Berater. Es herrscht auch direkt Klarheit darüber, ob der Antragsteller versicherbar ist.

So verringere sich die Gesprächsführung bei einem Telefoninterview deutlich gegenüber einem direkten Gespräch. “Für die Todesfallabsicherung liegt die durchschnittliche Interviewdauer bei nur 17 Minuten, für die Berufsunfähigkeitsversicherung bei 23 Minuten”, sagte Stefan Wittmann, Leiter Risiko- und Leistungsprüfung Leben bei der Deutschen Rückversicherung.

Zudem habe sich in den Interviews gezeigt, dass die Kunden bei Telefoninterviews “auskunftsfreudig, üblicherweise gut vorbereitet und in der Lage sind, die risikorelevanten Fragen detailliert beantworten zu können”, so Wittmann weiter. Darüber hinaus würden Angaben zu Erkrankungen, Medikamenten, Reha- oder Kuraufenthalten bereitwillig abgegeben. So nannten die Befragten in etwa 60 Prozent der Interviews ein bis drei Erkrankungen.

Auch bei der Leistungsprüfung seien die Erfahrungen mit der telefonischen Datenerhebung positiv. “Probleme mit Anzeigeverpflichtungen aufgrund von Falschangaben der Kunden sind bislang nicht aufgetreten, konstatierte Wittmann. Dies liege nicht nur in der Formulierung und Systematik der Interviewfragen. Auch die personelle Distanz und verhältnismäßige Anonymität vermittle dem Kunden ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit. (vwh/td)

Bild: Stefan Wittmann (Quelle: Deutsche Rückversicherung)

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