Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Facebook-Vertrieb: Reiten Versicherer ein bald totes Pferd?

02.03.2015 – appnutzung_fotolia_drubig-photo_150Zu unübersichtlich, nicht die gewünschten Inhalte: 14- bis 19-Jährige beginnen, sich von Facebook abzuwenden. Reiten Versicherer also ein in den letzten Zügen liegendes Pferd, wenn sie ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten auf dieses soziale Netzwerk konzentrieren? Im Trend dagegen bei den Kids liegt Whats App.

Mit Facebook allein scheint es für Versicherer längst nicht getan. Erneute Alarmzeichen bringt eine explorative Studie der Hamburger Medienagentur Elbdudler auch für aufmerksame Vertriebs- und Marketingabteilungen von Versicherern. Denn die zeigt, dass sich das Soziale Netzwerk Facebook bei den Kunden von morgen eher auf dem absteigenden Ast befindet.

“Nicht mehr so meins, das brauch ich nicht mehr so. Facebook hat an Glanz verloren”, lautet das zwar nicht repräsentative, dafür aber klare Urteil der befragten Jugendlichen.

Der Gewinner bei der Zielgruppe, die es künftig zu avisieren gilt, ist die App, die fast 100 Prozent der Kids auf ihrem Smartphone haben. Whats App gehört zum Hause Facebook. Allerdings ist Whats App direkter. “Leicht zu bedienen. Jeder hat’s und jeder nutzt es”, ist das einmütige Urteil.

Die Nutzung sozialer Netzwerke beginnt laut einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom mit zehn bis elf Jahren. Unter den 16- bis 18-Jährigen sind bereits 85 Prozent der Kids aktiv.

Whats App liegt demnach bei den 10- bis 18-Jährigen ganz weit vorne. 72 Prozent nutzen Whats App und 56 Prozent Facebook. Auf Platz drei der beliebtesten Netzwerke liegt Skype mit 46 Prozent vor Google+ mit 19 Prozent und Instagram mit 18 Prozent. Twitter spielt dagegen mit acht Prozent kaum eine Rolle.

Whats App im Direktvertrieb: Zum Erschließen des Kanals braucht es nur die Handynummer und natürlich das Einverständnis des potenziellen Kunden. Über so genannte Broadcast-Listen, also Verteiler-Listen können bis zu 256 Nutzer gleichzeitig mit Inhalten bedient werden. Hier läuft zwar alles aktuell noch manuell. Tools, die hier Erleichterung verschaffen, sind bestimmt schon auf der Agenda von innovativen Softwareschmieden. (ku)

Bildquelle: drubig/ fotolia

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Abo | Shop | Magazin | Verlag | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten