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Vertrieb ist ein hartes Brot

03.02.2014 – versicherungsvertrieb-cover-150Überbürokratisierung ist ein erhebliches Problem für Versicherungsvermittler. Es leidet die Effizienz und vor allen Dingen der Kontakt zum Kunden. Das dokumentiert das Branchenmagazin Versicherungsvertrieb in der heute erscheinenden neuen Ausgabe mit einem Beitrag über einen Hamburger Vermittler bei seiner täglichen Kundenarbeit vor Ort.

33.000 Vermittler arbeiten für die ehemaligen Gewerkschaftsversicherer, einer von ihnen ist Nicolas Ohning, angestellter Agenturdirektor der “Vofü”. Der gebürtige Hannoveraner, aktiv in Hamburg, klagt – auch im Namen seiner Kunden – über die zunehmende Bürokratisierung, die als “Verbraucherschutzmaßnahme” deklariert sei, aber tatsächlich mehr Verwirrung stifte denn Aufklärung biete. Der Verwaltungsaufwand durch die staatlichen Regulierungsvorschriften hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, so Ohning. Unternehmensinterne Statistiken und Aufzeichnungen tragen ihr Scherflein dazu bei, den Vermittleralltag zu erschweren. Viele frühere Aufgaben in der Hauptverwaltung wurden auf den Außendienst verlagert, von der Erfassung der Kundendaten bis hin zur Pflege dieser Datensätze, der Vermittler wird zum Datenmanager. “Die dafür verwendete Zeit darf keineswegs dadurch kompensiert werden, dass die Kundenbetreuung leidet”, sagt der auf betriebliche Altersvorsorge spezialisierte Vermittler.

Dem Kunden einfach ein Produkt vorlegen? Nein, das greife zu kurz. Wer heutzutage Kunden überzeugen will, muss in der Lage sein, umfängliche Bedarfsanalysen durchzuführen. Die Anforderungen an die Produktkompetenz sind hoch, das Produktspektrum enorm, so Ohning weiter. Der Arbeitstag beginnt um 6.00 Uhr mit open end.

Weitere markt- und hautnahe Vertriebsthemen in der aktuellen Ausgabe Versicherungsvertrieb Heft 1/2014.

Link: POLITICS

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