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Versicherer erwarten niedrigere Abschlussprovisionen

17.12.2014 – Vermittler_Petra Bork_pixelioDie große Mehrheit der Versicherer erwartet, dass sich ausschließlich nur Vergütungsmodelle mit niedriger Abschlussprovision und unveränderter Stornohaftung am Markt halten werden. Am stärksten werden aus Branchensicht die Versicherungsmakler von den Auswirkungen der Vergütungsanpassungen betroffen sein.

Laut einer Umfrage des 17. Innovalue Versicherungs-Roundtable 2014 erwarten die Versicherungsmanager, dass die Abschlussprovisionen für bestimmte Vertragsabschlüsse um etwa fünf bis 15 Promille-Punkte sinken dürften. Im Gegenzug würden “laufende Abschlussprovisionen” und Bestandsprovisionen an Bedeutung gewinnen.

“Sinkende Abschlussprovisionen werden zu erheblichen Erschütterungen im Vertrieb und zunächst insbesondere im Maklermarkt führen und den Trend zur zunehmenden Prozessdigitalisierung verstärken”, sagte Christian Mylius, Managing Partner von Innovalue. So würden “einige Vermittler die Segel streichen”, glaubt Mylius. Aber auch die AO-Vermittler würden “über kurz oder lang” Einbußen spüren.

Zudem scheint den befragten Managern eine deutliche Konsolidierung unvermeidlich. Es herrsche Einigkeit, “dass die vom Gesetzgeber erwarteten Anpassungen konsequent umgesetzt werden müssen”. Allerdings haben bislang nur wenige Versicherer neue Modelle vorgestellt. (vwh/td)

Bildquelle: Petra Bork/ pixelio

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