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Vermittlervergütung in der Kritik: Die Lehre aus LVRG, IDD, Honorarberatung

05.10.2015 – beenken_ulm_150Ungemach droht dem Vermittler besonders von regulatorischer Seite, wenn zukünftig über Art, Zusammensetzung und Herkunft der Provision Transparenz geschaffen wird. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 ist auch ein vollständiges Provisionsverbot nicht gänzlich vom Tisch, so Prof. Beenken von der Fachhochschule Dortmund in seinem Vortrag in Ulm, anlässlich des 10. Tages der Versicherungswirtschaft.

Als Konsequenz aus dem LVRG sei die Zeit der uneingeschränkten Abschlussprovision zwar vorbei, doch in der Sachversicherung können die Vermittler “wunderbar mit der laufenden Vergütungen leben, warum dann nicht auch in Leben und Kranken”, so Beenken weiter.

Klar sei allerdings, dass sich das Geschäft mit dem LVRG grundlegend verändern wird, Einkommensverluste seien absehbar. Daraus resultiere erheblicher Gesprächsbedarf zwischen Versicherern und Vermittlern, was aber notwendig sei, wenn das Produkt LV überhaupt noch eine Chance am Markt haben soll. Gegebenenfalls bräuchten auf LV spezialisierte Anbieter sogar Überbrückungshilfen, so der Wissenschaftler aus Dortmund.

“Nicht glücklich” zeigte sich Beenken mit Blick auf die neue LV-Produktwelt ohne Garantiezins. Hier drohe die Branche ein Alleinstellungsmerkmal zu verlieren, zudem seien die neuen Produkte schwerer zu erklären.

Welche Dynamiken und Herausforderungen Prof. Beenken für Vermittler wie Unternehmen identifiziert erörtert er im Exklusiv-Interview mit VWheuteTV.

Siehe auch KÖPFE. (vwh/ak)

Bild: Prof. Beenken von der Fachhochschule Dortmund im TV-Interview. (Quelle: ak)

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